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Web 2.0 Werkzeuge: Der Blog (Teil 1)

Lesezeit: 2 Minuten Web 2.0 und die dazugehörigen Werkzeuge wie beispielsweise ein Blog, ein Wiki, eine Community, Microblogging oder Social Software sind in aller Munde. Trotzdem sind sie für viele Menschen immer noch etwas Neues und Unbekanntes. In der Serie "Web 2.0 Werkzeuge" möchten wir Sie verständlich und umfassend informieren und Ihnen so ermöglichen, diese neuen Tools erfolgreich für Ihr Unternehmen einzusetzen.

2 min Lesezeit

Web 2.0 Werkzeuge: Der Blog (Teil 1)

Lesezeit: 2 Minuten

Der Begriff "Weblog" – kurz Blog – wurde 1997 von dem Amerikaner John Barger geprägt. Es handelt sich um eine Kombination der Wörter "Web" und "Log(-buch)". Ein Blog ist ein Medienformat im Internet, das eine authentische, dialogische und dezentrale Form des Austauschs zwischen Leser und Autor ermöglicht. Die Inhalte werden regelmäßig aktualisiert und in umgekehrter chronologischer Reihenfolge dargestellt – das Neuste steht also oben.

Blogger – so nennt man die die Personen, die in einem Blog schreiben – veröffentlichen selten längere Texte, sondern nutzen ihren Blog wie ein Journal. Sie halten Fundstücke aus dem Netz fest, kommentieren sie, berichten von eigenen Erfahrungen, reflektieren und entwickeln Konzepte. Und sie lassen die Leser mit kommunizieren, indem sie Kommentare zu ihren Artikeln zulassen.

Ein Blog ermöglicht die direkte Kommunikation mit dem Leser
Im Gegensatz zu klassischen Massenmedien wie Zeitung, Rundfunk oder Fernsehen, kann ein Unternehmen mit einem Corporate Blog direkt mit der Zielgruppe kommunizieren. Keine Journalisten müssen überzeugt werden, über das neue Produkt oder das Firmenjubiläum zu schreiben. Auch der Text, der im Blog veröffentlicht wird, kommt direkt aus dem Unternehmen und wird nicht durch fremde Meinungen verunstaltet.

Viele Unternehmen scheuen jedoch vor der Kommentarfunktion in einem Blog zurück. Sie fürchten schlechte Kritiken und negative Meinungen. Bei einem Weblog ist es jedoch wichtig, authentisch und offen zu kommunizieren. Wer ehrlich und schnell auf Kritik reagiert und Lösungen anbietet, kann jeden Kommentar zur Imagebildung und Kundenbindung nutzen.

Blog ist nicht gleich Blog
Die Literatur unterscheidet verschiedene Arten von Weblogs:

  • Tumbleblogs verweisen ganz traditionell vor allem via Link auf Inhalte im Internet und kommentieren diese. 
  • Textblogs enthalten vorwiegend Texte und einige wenige Bilder. Die unter den Textblogs am häufigsten anzutreffende Blogart ist das Journal. In ihm schreibt der Autor überwiegend über Ereignisse aus seinem eigenen Leben. Eine weitere Form der Textblogs sind die Gruppenblogs, eine Veröffentlichung mehrerer Autoren. Hier wird entweder ein Thema breiter und aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet oder eine Gruppe nutzt das Blog als internes Kommunikationsmittel. Eine wachsende Anzahl von Blogs stellen die Themenblogs dar, die sich speziell auf ein Fachgebiet beziehen. Aus diesen Themenblogs haben sich mit der Zeit die Corporate Blogs entwickelt. Hier unterscheidet man zwischen Blogs, mit deren Hilfe sich eine Person zu einem bestimmten Thema beruflich profilieren möchte und Blogs, die aus und in Firmen betrieben werden.
  • In Photoblogs werden Bilder und Fotos publiziert. Hierbei wird entweder ganz auf Text verzichtet oder nur eine kurze Erklärung zu den Bildern abgegeben. Eine Sonderform der Photoblogs ist der sogenannte Mobileblog (oder Moblog), bei dem Bilder direkt vom Mobiltelefon ins Internet geladen werden. Hierdurch entsteht eine örtliche Unabhängigkeit für den Autor.
  • Audioblogs enthalten Audiodateien, sogenannte Podcasts. Sie können von der Website heruntergeladen oder direkt dort angehört werden. Ähnlich funktionieren Videoblogs, die jedoch anstelle von Audiodateien Videodateien enthalten.

Auch qualitativ gibt es bei Blogs große Unterschiede. Worauf man als Unternehmen beim Bloggen achten sollte, darüber mehr in Teil 2 "Web 2.0 Werkzeuge: Was macht einen Blog erfolgreich".

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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