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Wasserspender sind oft mit Bakterien belastet

Lesezeit: < 1 Minute Wasserspender, die zum Selbstzapfen des frischen Nasses in Arztpraxen, Supermärkten, Büros usw. zunehmende Verbreitung finden, sind oft unzulässig hoch mit krankheitserregenden Keimen und Bakterien belastet: Von 799 Wasserproben aus 10 Bundesländern, die das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) untersucht hat, wurden 36 Prozent wegen Keimen beanstandet. Das Institut sieht darin ein erhebliches lebensmittelhygienisches Problem.

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Wasserspender sind oft mit Bakterien belastet

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Wasserspender als Bakterienschleuder

Die bequemen Wasserspender können insbesondere für Menschen mit einem schwächeren Immunsystem ein Gesundheitsrisiko darstellen:

Schlussfolgerung des BfR: Wasserspender sollten aus Kindergärten oder Altenheimen gänzlich verbannt werden.

Quelle des Problems ist weniger das Wasser selbst, das bei freistehenden Geräten in Tanks angeliefert wird, in leitungsgebundenen dagegen aus dem Wasserhahn kommt.

Vielmehr siedeln die schädlichen Mikroorganismen im Abfüllsystem und in den Zapfvorrichtungen, besonders bei langen Standzeiten, Sonneneinstrahlung, hoher Raumtemperatur sowie mangelnder Reinigung und Desinfektion der Geräte.

Beachten Sie bei der Verwendung von Wasserspendern deshalb folgende Hygienemaßnahmen:

  • Bei freistehenden Geräten sollte das Wasser nach spätestens 14 Tagen aufgebraucht sein – ansonsten den Behälter wechseln, auch wenn er noch nicht leer ist.
  • Bei allen Geräten: nach jeweils höchstens drei Monaten eine Hygienewartung durchführen lassen, wobei abwechselnd eine hygienische Instandhaltung und komplette Reinigung sowie Desinfektion des gesamten Abfüllsystems erfolgen sollte.
  • Übrigens: Bierleitungen müssen nach DIN alle 7 Tage gereinigt werden – andernfalls würde der Gerstensaft Ihnen nicht mehr schmecken!

Bildnachweis: 4th Life Photography / stock.adobe.com

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