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Was muss eine Schutzbrille alles können?

Lesezeit: < 1 Minute Schutzbrillen sollen unsere Augen vor Verletzungen und dergleichen schützen. Dabei werden verschiedene Anforderungen je nach Einsatzgebiet gestellt. Wenn Sie die richtige Schutzbrille auswählen müssen, sind verschiedene Merkmale zu beachten. Welche das sind, lesen Sie hier.

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Was muss eine Schutzbrille alles können?

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Gemäß dem Arbeitsschutzgesetz ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitnehmern eine Persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen. Diese hat eine entsprechende Qualität aufzuweisen und muss den Europäischen Normen (EN) entsprechen. Die mit der betreffenden Arbeit verbundenen Risiken sind zu bewerten und die am besten geeignete Schutzausrüstung bereitzustellen.

Risikoermittlung und Risikobewertung gehen Hand in Hand über. Danach richtet sich die Auswahl des Gesichtsschutzes und damit der richtigen Schutzbrille. Augenschäden müssen vermieden werden.

Folgende Belastungen führen zu Augenschäden:

  • Mechanische Belastung durch Splitter, Staub und Späne
  • Flüssigkeiten, wie Säuren und Laugen
  • Strahlung durch UV-Strahlung, Licht, Infrarot-Licht

Das müssen Sie bei den Sichtscheiben Ihrer Schutzbrille beachten:

Sichtscheiben dienen dazu, die Augen und das Gesicht vor verschiedene Gefahren zu schützen und gleichzeitig das Sehen möglichst wenig einzuschränken. Grundsätzlich unterscheiden wir Sichtscheiben mit Filterwirkung und Sichtscheiben ohne Filterwirkung.

Sichtscheiben mit Filterwirkung

Diese sind getönt und schützen je nach Ausführung gegen Blendung, Strahlung oder infrarote Strahlung. Grüne Sichtscheiben von Schutzbrillen werden für Schweißen, Schneiden oder Brennen eingesetzt und absorbieren das blaue UV-Licht. Dabei gibt es verschiedene Schutzstufen von 1.2 gegen helles UV-Licht bis zu Schutzstufe 16 für Elektroschweißen.

Sicherheitsscheiben

Diese bieten Schutz gegen aufprallende Teile und Stoßbelastung. Dabei gibt es verschiedene mechanische Festigkeiten.

  • Klasse „S“ bedeutet erhöhte mechanische Festigkeit bis zu 5,1 Meter pro Sekunde Aufprallgeschwindigkeit
  • Klasse „F“ bedeutet Stoß mit kleiner Energie mit bis zu 45 Meter pro Sekunde Aufprallgeschwindigkeit
  • Klasse „B“ bedeutet Stoß mit mittlerer Energie mit bis zu 120 Meter pro Sekunde Aufprallgeschwindigkeit
  • Klasse „A“ bedeutet Stoß mit hoher Energie mit bis zu 190 Meter pro Sekunde Aufprallgeschwindigkeit

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Bildnachweis: kasto / stock.adobe.com

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