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Was man in der PR nicht kaufen kann

Lesezeit: 2 Minuten Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Obwohl - gerade PR-Verantwortliche werden immer mal aufgefordert die Kreditkarte zu zücken für fragwürdige Angebote. Ich frage mich, wie groß muss die Verzweiflung eigentlich sein, wenn ein Unternehmen Twitter-Follower und Facebook-Fans online bestellt?

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Was man in der PR nicht kaufen kann

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Tatsächlich begegnen mir immer wieder Angebote für bezahlte redaktionelle Beiträge, angeblich handverlesene Direktkontakte in sozialen Netzwerken, Blogbeiträge und sogar positive Surveys, also Zufriedenheitsstudien, deren Ergebnisse gefälscht sind.

Hier sind 5 Angebote, auf die Sie besser nicht eingehen sollten!

Gute Presse

Meiden Sie Koppelgeschäfte! Entweder Sie kaufen Anzeigen oder Sie schreiben Pressemitteilungen. Kommen Ihre Pressetexte ohne Überweisung nicht in den Druck, stimmt entweder mit ihrer Pressemitteilung oder dem Blatt etwas nicht. Redaktionelle Inhalte ohne Kennzeichnung zu verkaufen ist ein Verstoß sowohl gegen journalistische als auch PR-Kodizes.

Bessere Kritiken von Bloggern

Unabhängige, vor allem die sehr populären Internet-Autoren halten viel auf Ihre Unabhängigkeit. Agenturen, die versprechen, das Zugangsproblem für PR mit Geld zu lösen, halte ich für nicht seriös. Natürlich können Sie einen PR-Berater engagieren, um Blogger zu identifizieren, anzusprechen und eventuell eine Beziehung aufzubauen. Misstrauisch dürfen Sie bei quantitativen Versprechen werden: "100 deutsche Topblogs für soundso viel Euro". Ich frage mich, ob es bei vielen Themen überhaupt 100 interessante Blogs gibt. 

Follower & Friends

Längst gibt es auch für Twitter, Facebook und Google+ Pakete mit angeblich echten Followern, Freunden und Fans zu kaufen. Sogar YouTube-Zuschauer können Sie online buchen. Da die Angebote dafür zunehmen, scheint es tatsächlich eine Nachfrage zu geben. Wer kauft Follower bei Twitter? Verzweifelte Marketing-Leiter, denen nichts Dümmeres mehr einfällt?

Suchmaschinen-Positionen

Auch die garantierte Nummer 1 bei Google ist nicht tot zu kriegen. Wer SEO-Beratern auf den Leim geht, die sich in eine Nebelwolke aus Keywords hüllen, ist selbst schuld, Seriöse Partner erläutern Ihnen den Zusammenhang zwischen organischer Suche, Content und Webdesign bzw. –programmierung. Sie sagen Ihnen auch, dass der Weg nach vorn bei Google ein langer und schwieriger sein kann.

Zufriedene Kunden

Vielleicht ist es der Oberflächlichkeit geschuldet, mit der manche CEOs Management Summaries verarbeiten. Positive Bewertungen für Produkte in Online-Shops sind leider eine Handelsware geworden. Selbst geschönte Marktforschungsergebnisse gibt es auf Bestellung. Nur, was nutzt das, wenn das echte Kundenerlebnis nachher ein anderes ist? Es rettet dem Produktmanager kurzfristig den Stuhl unterm Hintern. Bei echten und obendrein verborgenen Defiziten in der Kundenzufriedenheit, ist jedoch der Unternehmenserfolg in Gefahr. 

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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