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Was macht erfolgreiche Mitarbeiterführung aus?

Lesezeit: 2 Minuten Von einem leitenden Angestellten wird in der Regel _erwartet, dass er die Funktion einer Führungskraft wahrnimmt. In vielen Unternehmen ist dies jedoch anders. Nicht jeder Vorgesetzte ist eine Führungspersönlichkeit, und wer in einer Firma Verantwortung trägt, taugt deswegen noch lange nicht zur Führungskraft.

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Was macht erfolgreiche Mitarbeiterführung aus?

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Hier sind einige Faktoren, die für das erfolgreiche Führen eines Unternehmens wichtig sind.

Erfolgreiche Mitarbeiterführung setzt Autorität voraus

Erfolgreiche Mitarbeiterführung setzt unter anderem voraus, dass der Vorgesetzte eine gewisse Autorität ausstrahlt. Wer selbstbewusst und entschlossen auftritt, wird sich langfristig den Respekt der Mitarbeiter erwerben. Die Fähigkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit ist ebenfalls eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Mitarbeiterführung. Gerade in Konfliktsituationen zeigt sich, ob eine Leitungskraft nicht nur leiten, sondern auch führen kann.

Echte Führungskräfte versuchen stets, die Situation zu beruhigen, indem sie zwischen den Parteien vermitteln. Auch die organisatorische Führungskompetenz spielt eine große Rolle. Manche Führungskräfte sind zwar fachkompetent und durchaus sozial eingestellt, aber nicht in der Lage, die Arbeitsabläufe so zu koordinieren, dass ein reibungsloses Funktionieren des Betriebes gewährleistet ist.

Mitarbeiterführung schließt auch schwierige Fälle mit ein

Erfolgreiche Mitarbeiterführung zeichnet sich auch dadurch aus, dass die Führungskraft den Angestellten dort abholt, wo er sich gerade befindet und versucht, ihn auf eine neue Qualitätsstufe zu heben. Nicht alle Mitarbeiter sind dazu in der Lage, Anweisungen korrekt auszuführen. Das liegt schlicht und einfach daran, dass es in beinahe jedem Unternehmen einige „Langsamlerner“ gibt. Hierbei handelt es sich jedoch mitnichten um „Low Performer“ bzw. „Minderleister“.

Es gibt eine Reihe von Leuten, die eine Weile brauchen, bis sie neue Richtlinien verinnerlicht haben. Hat ein solcher „Langsamlerner“ aber die Anweisungen erst einmal gedanklich nachvollzogen, leistet er Unternehmen gute Dienste. Nicht jeder Mensch ist ein Genie. Einfache Mitarbeiter sind für ein Unternehmen genau so wertvoll wie Führungskräfte.

Kompetenz ist entscheidend

Kompetenz ist ein wichtiger Faktor für erfolgreiche Mitarbeiterführung. Hierbei unterscheidet man zwischen Sozial- und Fachkompetenz. Sachkompetenz ist bei vielen Führungskräften vorhanden. Fachwissen allein reicht für erfolgreiche Mitarbeiterführung jedoch nicht aus. In Sachen Sozialkompetenz hapert es bei vielen Führungskräften. Dies hat unterschiedliche Gründe. Wer direkt von der Universität in eine Führungsposition wechselt, lernt die Sorgen und Nöte der „normalen“ Mitarbeiter nie wirklich kennen.

Andere Führungskräfte waren selbst einmal auf einer der unteren Stufen des Unternehmens tätig, haben sich im Laufe der Zeit jedoch gedanklich immer mehr von dieser Hierarchieebene entfernt und sind nicht mehr offen für die Anliegen des „kleinen Mannes“.

In einigen amerikanischen Unternehmen gibt es die Tradition des „Büros der offenen Tür“. Dies bedeutet, dass der CEO jederzeit ein offenes Ohr für Anliegen und Vorschläge der Mitarbeiter hat, egal, aus welcher Hierarchieebene sie kommen.

Zielvereinbarungen können den Mitarbeiter motivieren

Ein wichtiges Instrument bei der Führung von Mitarbeitern sind Zielvereinbarungen. Hierbei ist zu beachten, dass die Ziele so gesetzt werden sollten, dass sie auch erreichbar sind. Ansonsten läuft man Gefahr, dass der Mitarbeiter so unter Druck gerät, dass er seelisch oder körperlich unter der Situation leidet. Die Ziele sollten präzise formuliert werden und der Zeitrahmen angemessen sein.. Konkrete Zahlen wie aktuelle Umsätze oder Quartalsberichte sollten herangezogen werden, um die Leistungen des Mitarbeiters zu messen.

Bildnachweis: alfa27 / stock.adobe.com

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