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Was leisten Modellversuche in der Weiterbildung?

Lesezeit: < 1 Minute Modellversuche in der Weiterbildung sind existentielle Instrumente für die Evaluation und Weiterentwicklung beruflicher Standards. Sie garantieren für die Dynamik des pädagogischen und technologischen Fortschritts.

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Was leisten Modellversuche in der Weiterbildung?

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In den pädagogisch bewegenden und bewegten 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden durch die Initiative des damals neu gegründeten Bundesinstituts für berufliche Bildung (BIBB) eine Vielzahl von handlungsorientierten Modellversuchen angeregt. 

Sie gewährleisteten eine Dynamik in der berufspädagogischen und technologischen Landschaft, die auch heute noch anhält. Diese Dynamik ermöglicht der Bundesrepublik, dass die Arbeitnehmer bedarfsgerecht und zukunftsorientiert ausgebildet und weitergebildet werden.

Modellversuche und Evaluation 
Modellversuche sind nur sinnvoll, wenn wissenschaftliche Begleitungen dafür Sorge tragen, dass wesentliche Evaluationskriterien eingehalten werden. Heinrich Wottawa und Heike Thierau subsumieren unter wissenschaftlicher Evaluation folgende drei Tatbestände:

  1. Evaluation dient der Planungs- und Entscheidungshilfe und hat somit etwas mit der Bewertung von Handlungsalternativen zu tun.
  2. Evaluation ist ziel- und zweckorientiert.
  3. Evaluationsmaßnahmen sollen den aktuellen Techniken und Forschungsmethoden angepasst sein.

Modellversuche und Fortschritt
Weiterbildungsmodellversuche und ihre speziellen Berufsforschungsprojekte gehören schon längst zum festen gesellschaftlichen Alltag. und haben letztlich innovative Ansprüche. Den Ausbildern und Personalentwicklern wird das am deutlichsten, wenn Berufsbilder modernisiert werden oder ganz neue entstehen.

Müssen wir das Rad neu erfinden?
In letzter Zeit nimmt die Aversion gegenüber Modellversuchen leicht zu. Das hängt häufig damit zusammen, dass – vergleichbar mit anderen Projekten – der Transfer der Modellprojekte in den beruflichen und betrieblichen Alltag zu gering ist. Eigentlich ein Argument, auf mehr Rekursivität und Reflexivität zu achten.

Rekursivität bedeutet, dass zwar schon der laufende Evaluationsprozess von den eigenen Ergebnissen profitiert, aber auch, dass andere Institutionen auf diese Ergebnisse zurückgreifen. Trotz Internet und weitere Öffentlichkeitsstrategien gelingt dieser Prozess den Projektleitern und wissenschaftlichen Begleitungen nicht immer optimal. Gleichwohl: Das Rad muss zwar nicht neu erfunden werden, aber eine inkrementale innovative Weiterentwicklung auf wissenschaftlicher Basis ist immer vonnöten.

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