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Was Journalisten sofort verschreckt

Lesezeit: 2 Minuten Für eine erfolgreiche PR-Arbeit müssen Sie einen guten Draht zur Presse haben. Journalisten werden ihre Pressemeldungen nur dann ernst nehmen, wenn Sie als kompetenter Partner gelten. Lesen Sie hier, was Sie im Umgang mit Journalisten auf jeden Fall vermeiden sollten.

2 min Lesezeit
Was Journalisten sofort verschreckt

Was Journalisten sofort verschreckt

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Wer gut mit Journalisten zusammenarbeitet, hat die Chance, die Darstellung seines Unternehmens in der Presse zu beeinflussen. Eine gute PR-Abteilung sollte auf jeden Fall darauf achten, einen guten Draht zu Journalisten zu haben und sie nicht zu verärgern.

Nicht alles interessiert Journalisten

Halten Sie sich zurück beim Schreiben von Pressemeldungen. Wenn Sie zu viele Meldungen über Internes und Belangloses versenden, werden Journalisten irgendwann keine Ihrer Meldungen mehr ernst nehmen. Bedenken Sie immer, was für den jeweiligen Journalisten wichtig ist. Nur regional interessante Themen müssen nicht an Wirtschaftsressorts gehen.

Verfassen Sie keine Webetexte. Was sich liest wie aus der Marketing-Abteilung wird nicht von Journalisten übernommen. Verzichten Sie auf übertrieben positive Selbstdarstellung und ausschweifende Texte.

Beschweren Sie sich nicht bei der Redaktion, dass über Ihre Konkurrenz mehr geschrieben wird. Journalisten haben das Recht, sich die Themen und den Umfang ihrer Berichterstattung selbst auszusuchen. Versuchen Sie nicht, die Mitglieder der Redaktion zu bevormunden.

Versuchen Sie auf keinen Fall Geschenke oder bezahlte Anzeigen in Aussicht zu stellen, um Journalisten zu einer Berichterstattung zu bewegen. Auch wenn Anzeigenabteilung und Redaktion in letzter Zeit zusammenwachsen, greifen Sie mit solchen Angeboten die Berufsehre der Journalisten an.

Journalisten sind in Eile: Reagieren Sie sofort

Wenn Journalisten auf Ihre Pressemeldungen oder Einladungen nicht reagieren, verzichten Sie auf Nachfassaktionen. Journalisten haben wenig Zeit und fühlen sich von Anrufen gestört, die nur erfragen sollen, ob Pressemeldungen ankamen. Halten Sie Ihren Presseverteiler auf dem neusten Stand, um falsche und veraltete Adressen auszuschließen.

Besonders bei täglich erscheinenden Zeitungen, haben die Autoren keine Zeit, tagelang auf eine Antwort Ihrer PR-Abteilung zu warten. Reagieren Sie auf Anfragen sofort und versuchen Sie nicht, Journalisten zu vertrösten.

Berichtet die Presse über Ihr Unternehmen, dann bekommen Sie gelegentlich einen Artikel oder Zitate vorab zugesandt. Hüten Sie sich davor, den Text des Journalisten zu redigieren. Kontrollieren Sie nur, ob alle Zitate und Fakten aus Ihrem Unternehmen korrekt sind. Was über sachliche Informationen hinausgeht, ist die Zuständigkeit des Journalisten. Greifen Sie nicht in dessen Arbeit ein, um auch weiterhin gut mit den Vertretern der Presse zusammenzuarbeiten.

Bildnachweis: Anton Gvozdikov / stock.adobe.com

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