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Was ist eigentlich Guerilla-Marketing und wie können Sie es nutzen?

Lesezeit: < 1 Minute Als Guerilla-Vermarktung bezeichnet man unkonventionelle Marketing-Aktionen, die mit einem geringen Mitteleinsatz eine große Wirkung erzielen. Marketing-Guerillas arbeiten mit Überraschungseffekten und setzen auf neue und witzige Ideen. Die drei wichtigsten Arten des Guerilla-Marketing stellt dieser Artikel vor.

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Was ist eigentlich Guerilla-Marketing und wie können Sie es nutzen?

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Ambush Markting

Der englische Begriff ambush bedeutet Hinterhalt. Bei dieser Variante profitieren Sie als Trittbrettfahrer von Großereignissen, ohne offiziell Sponsor zu sein. Sie nutzen dabei die mediale Aufmerksamkeit und Attraktivität eines Großereignisses für Ihre Dienstleistungen oder Produkte.

Auch wenn der kriegerische Begriff dies nahelegt, sind Ambush-Marketing-Maßnahmen nur in Ausnahmefällen illegal, insbesondere wenn Sie keine Namensrechte verletzen. Beispiel: Sie machen eine Plakat-Aktion für Laufschuhe entlang der Strecke des Berlin-Marathons ohne direkte Bezugnahme auf das Ereignis.

Virales Marketing

Wenn sich Werbung im Internet, per E-Mail oder durch Mund-zu-Mund-Propaganda wie ein Virus als besonders witzige oder interessante Neuigkeit durchsetzt, spricht man von viralem Marketing. Dies kann ein You-Tube-Film sein, ein originelles Foto oder ein gesponsortes Ballerspiel wie das Moorhuhn-Spiel.

Eine Unterform ist das sogenannte Buzz-Marketing. Bei diesem sprechen sog. Buzz Agents gegen Honorar positiv über Ihre Marke oder Produkte. Sie tun dies in ihrem unmittelbaren sozialen Umfeld, im Internet (Blog, Foren, Sozialen Netzwerken) oder an öffentlichen Orten.

Ambient Marketing

Mit Ambient sind die persönlichen Lebensbereiche gemeint, in denen sich Ihre Zielgruppe aufhält. Nachdem viele Kunden zunehmend schwerer über die Standardkanäle Print, TV, Radio und Plakat zu erreichen sind, nutzt Ambient Marketing die Lebensräume der Menschen.

Das umfasst die U-Bahn genauso wie den Supermarkt, die Kneipe oder die Reinigung. Typische Ambient-Marketing-Beispiele: Sie legen kostenlose Ohrstöpsel mit Ihrer Werbung in Bibliotheken aus oder lassen Beauty-Produktproben in Fitness-Studios verschenken. Letzteres können Sie auch als Co-Marketing mit einem interessanten Partner bewerkstelligen.

Literatur
Jay Conrad Levinson: Guerilla Marketing des 21. Jahrhunderts, Clever werben mit jedem Budget, Frankfurt (Campus Verlag) 2. Auflage 2011

Thomas Patalas: Guerilla-Marketing – Ideen schlagen Budget, Berlin (Cornelsen) 2006.

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