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Warum Unternehmen Ziele für Mitarbeiter vereinbaren sollen

Lesezeit: 2 Minuten Jedes Unternehmen verfolgt bestimmte Ziele. Dabei werden die Hauptziele des Unternehmens als sogenannte Oberziele bezeichnet. Aus diesen Oberzielen werden dann die operativen Team- und Individualziele abgeleitet.

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Warum Unternehmen Ziele für Mitarbeiter vereinbaren sollen

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Jedes Unternehmen hat Ziele. Bei diesen Zielen kann es sich um Oberziele oder um Team- und Individualziele handeln. Der Unterschied zwischen diesen Zielarten besteht darin, dass sogenannte Oberziele stets übergeordnete Ziele sind. Die Oberziele sind  für das Bestehen eines Unternehmens besonders wichtig. Als Beispiele für Oberziele sind folgende Ziele zu nennen:

  • die Erhöhung des Gewinns
  • die Erhöhung der Rentabilität
  • das Wachstum des Unternehmens
  • die Erhöhung des Umsatzes
  • die Erhöhung der Verkaufszahlen
  • die Erhöhung des Marktanteils
  • die Verbesserung der Qualität
  • die Senkung der Kosten

Für das Erreichen dieser Oberziele müssen untergeordnete Sachziele erreicht werden. Bei diesen Sachzielen kann es sich um Unterziele für eine Abteilung, oder sogar für einen einzelnen Mitarbeiter handeln.

Die Bedeutung der Mitarbeiter für die Erreichung der Unternehmensziele

Für das Erreichen der Oberziele ist es zwingend notwendig, dass in untergeordneten Ebenen verschiedenen Zielvorgaben eingehalten werden. Damit dies gelingt, bedarf es der Hilfe der Mitarbeiter, denn sie müssen sich für die Ziele einsetzen. Aus diesem Grund sollte man gemeinsam mit den Mitarbeitern Ziele vereinbaren. Dabei sollte man darauf achten, dass die Ziele:

  • Spezifisch sind
  • Messbar sind
  • Anspruchsvoll sind
  • Realistisch sind
  • Terminiert sind

Wenn alle diese Bedingungen vorliegen, also die SMART-Kriterien erfüllt sind, können mit den Mitarbeitern auch Zielvereinbarung getroffen werden. Diese Zielvereinbarungen können gegebenenfalls auch die Grundlage einer Entlohnung darstellen.

Darstellung eines Zielsystems am Beispiel eines Autohauses

Wie bereits festgestellt, ist es für das Erreichen eines Oberziele
zwingend notwendig, dass verschiedene Unterziele formuliert werden.
Folgendes Beispiel macht dies deutlich:

Wenn ein Autohaus seinen Umsatz auf 10 Millionen Euro im Jahr
steigern möchte, stellt diese Umsatzsteigerung das Oberziel dar. Damit
dieses Oberziel erreicht werden kann, müssen in der einzelnen Abteilung
bestimmte Umsätze erzielt werden. Diese können sich zum Beispiel wie
folgt zusammensetzen:

  • 3,0 Millionen Euro Umsatz durch den Verkauf von Neufahrzeugen
  • 2,5 Millionen Euro Umsatz durch den Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen
  • 1,5 Millionen Euro Umsatz durch den Verkauf von Ersatzteilen
  • 2,0 Millionen Euro Umsatz im Bereich Service und Werkstatt

Die Umsätze in den einzelnen Abteilungen stellen Teamziele dar. Sie sind somit als Unterziele der ersten Ebene anzusehen. Damit diese Unterziele erreicht werden können, müssen Individualziele, dies sind Ziele für jeden einzelnen Mitarbeiter, festgelegt werden. Diese Individualziele sind Unterziele der zweiten Ebene. Bei einem Autohaus ist zum Beispiel festzulegen, welchen Umsatz jeder einzelne Verkäufer erzielen soll.

Der geplante Umsatz für den Verkäufer, er ist ein Unterziel der zweiten Ebene, kann im Bereich des Neuwagenverkaufs beispielsweise 1,5 Millionen Euro betragen. Dieser geplante Umsatz kann gegebenenfalls noch zerlegt werden. So ist es zum Beispiel auch denkbar, dass beim Umsatz durch den Verkauf von Neuwagen noch eine Unterteilung hinsichtlich des Verkaufs von Klein- und Kompaktwagen vorgesehen ist.

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