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Warum sich Ihr innerer Schweinehund so gerne einmischt

Lesezeit: 2 Minuten Warum sollte man sich aufraffen und etwas verändern, wenn doch alles gerade so schön gut ist? Unser Verhalten wird beeinflusst durch Erfahrungen. Denn durch Erfahrungen können wir Situationen besser einschätzen und wissen, wie wir am besten reagieren. Erfahrungen beeinflussen aber auch das Bild, das wir von uns selber haben. Und dann können sie hinderlich werden – nämlich, wenn sie zu negativen Einstellungen führen. Denn aus solchen Erfahrungen entstehen Verhaltensmuster, die unser innerer Schweinehund zum Leben braucht.

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Warum sich Ihr innerer Schweinehund so gerne einmischt

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11 Denk- und Verhaltensmuster, die der Schweinehund zum Leben braucht
Die folgenden 11 negativen Grundmuster finden sich zum Beispiel sehr häufig:

  1. Das Leben ist ein Jammertal.
  2. Das kann ich doch nicht machen. Was sollen denn die anderen denken?
  3. Ich bin nichts wert.
  4. Ich kann das einfach nicht. Ich bin unfähig.
  5. Das kann nur schiefgehen.
  6. Ich muss in allem perfekt sein.
  7. Keiner mag mich.
  8. Man darf sich selbst nichts durchgehen lassen.
  9. Anderen Menschen kann man nicht trauen.
  10. Ich opfere mich für andere auf. Ich selbst bin nicht wichtig.
  11. Ich fühle mich nur wohl, wenn ich die Aufmerksamkeit und Zuneigung anderer habe.

Und genau von solchen Grundmustern lebt der innere Schweinehund. Wir bieten ihm die Möglichkeit, sich einzumischen, Zweifel zu nähren, uns ein schlechtes Gewissen zu machen oder uns in Gewissenskonflikte zu stürzen. Aber kann uns das nicht egal sein? Leider nicht, denn in vielen Situationen reagieren wir spontan, ohne lange nachzudenken. Dabei greifen wir auf Denk- und Verhaltensmuster zurück, die wir in ähnlichen Situationen erlernt haben.

Dieser Automatismus entlastet uns auf der einen Seite, da wir uns nicht immer wieder neu mit bestimmten Situationen auseinandersetzen müssen. Auf der anderen Seite kann er aber zu Fehlinterpretationen führen – nämlich dann, wenn die erlernte Reaktion eben doch nicht genau zu der konkreten Situation passt.

Außerdem werden für bestimmte Erlebnisse auch die Gefühle gespeichert, die dabei in uns ausgelöst wurden. Deshalb passiert es schnell, dass wir eine konkrete Situation in Verbindung bringen mit ähnlichen Situationen, die wir schon einmal erlebt haben, und auch die damit verbundenen Gefühle wieder abrufen. Auch das erfolgt in vielen Fällen unbewusst. Trotzdem wirken sich die Gefühle natürlich stark auf das Verhalten aus.

Entwickeln Sie aus der Analyse solche Verhaltensweisen, die Ihnen wieder mehr persönliche Freiheit verschaffen.

Was Sie tun können
Versuchen Sie zu ermitteln, ob Sie zu einem der 11 negativen Grundmuster neigen. Überprüfen Sie dazu, ob Sie einer der 11 Aussagen zustimmen würden. Stellen Sie Ihre Überzeugung auf den Prüfstand: Welche Erfahrungen haben Sie gemacht, die das Grundmuster bestätigt? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht, die das Grundmuster nicht bestätigt? Wie haben diese Erfahrungen Sie beeinflusst? Welche Verhaltensweisen haben Sie sich angewöhnt? Haben Sie vielleicht durch Ihr eigenes Verhalten negative Erfahrungen provoziert?

Glaubenssätze und Regeln machen Ihren Schweinehund stark
Zu den Denk- und Verhaltensmustern kommen Glaubenssätze und Regeln, wie man sich verhalten oder nicht verhalten soll. Solche Regeln übernehmen wir von unseren Eltern, unseren Lehrern und anderen „erfahrenen" Personen:

  • Man darf keine Schwächen zeigen.
  • Man muss immer lieb und artig sein.
  • Man muss es immer allen recht machen.
  • Man darf niemanden enttäuschen.

Auch solche Glaubenssätze füttern den inneren Schweinehund, ohne dass wir es mitbekommen.

Was Sie tun können
Glaubenssätze schränken Sie unnötig ein. Analysieren Sie, welche Sie mit sich herumtragen – und  ob die Ihr Verhalten beeinflussen. Werden Sie sich Ihrer Reaktionen bewusst, und überprüfen Sie immer mal wieder, ob sie der Situation tatsächlich angemessen sind. Achten Sie auch auf begleitende negative Gefühle. Überprüfen Sie, ob diese Gefühle überhaupt zur aktuellen Situation passen und die Gefühle Sie nicht in Ihrer Wahrnehmung und Ihrer Reaktion zu sehr behindern und einschränken.

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