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Warum der richtige Kommunikationsstil einer Führungskraft so wichtig ist

Lesezeit: 2 Minuten Man unterscheidet im betrieblichen Umfeld zwischen der internen (mit Vorgesetzten, Kollegen) und der externen Kommunikation (mit Kunden, Lieferanten). Funktionieren muss die Kommunikation nach beiden Seiten: nach innen und nach außen. Eine funktionierende Unternehmenskommunikation setzt bei den Führungskräften aber nicht nur die Kenntnis der Kommunikationsinstrumente und -Methoden voraus, auch die Anwendung des Kommunikationsstils ist wichtig.

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Warum der richtige Kommunikationsstil einer Führungskraft so wichtig ist

Warum der richtige Kommunikationsstil einer Führungskraft so wichtig ist

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Kommunikation im Unternehmen

Welche Führungskraft hat sich auf ihrem Karriereweg schon frühzeitig mit dem Umgang mit Menschen und Führungsinstrumenten befasst? In der Regel haben sie nach langer fachlicher Ausbildung ihre berufliche Karriere im operativen Geschäft begonnen. Wenn sie dann in eine Führungsrolle kommen, sind sie meist mit der Führungsaufgabe überfordert, was natürlich Stress verursacht. Sie können sich nun nicht mehr „hinter ihrer Arbeit verstecken“, denn sie haben mit der Übernahme einer Führungsposition eine Vielzahl von neuen Kommunikationsaufgaben zu leisten.

„Zielgruppenadäquat“ zu kommunizieren erfordert neben einem sauberen Kommunikationsstil der Führungskraft die genaue Kenntnis der Ansprüche der geführten Mitarbeiter. Führen durch Kommunizieren bedeutet die strategische Planung und Umsetzung kommunikativer Maßnahmen, abgestimmt auf die jeweilige Zielgruppe.

4 Grundvoraussetzungen der Unternehmenskommunikation

Zu einer funktionierenden, auf Erfolg gerichteten Unternehmenskommunikation gehören:

  1. Kenntnis der Grundlagen der Kommunikation
  2. Kenntnis des eigenen Kommunikationsstils
  3. Kenntnis des daraus resultierenden Führungsstils
  4. Kenntnis der Ansprüche/Bedürfnisse der zu Führenden

Die Folgen von kommunikativen Missverständnissen sind im Unternehmensumfeld so fatal, dass bereits im Vorfeld alles getan werden muss, um sie zu minimieren.

Sind Sie Führungskraft? Dann tragen Sie die Verantwortung für einen souveränen Umgang mit den Mitarbeitern. Das tägliche Miteinander kann ohne Akzeptanz und Toleranz nicht funktionieren.

Drei kurze Regeln zur Führung

Es ist nicht selbstverständlich, dass Ihre vermeintlich völlig klare Aussage ebenso klar verstanden wird. Aufgrund der Wahrnehmung und Vorbildung des Gesprächspartners sind Missverständnisse leicht möglich.

Vergewissern Sie sich also bei Absprachen, dass Ihr Mitarbeiter/das Team mit einer adäquaten Information an die Arbeit geht:

  1. Nehmen Sie sich genügend Zeit für Absprachen.
  2. Drücken Sie sich möglichst klar aus.
  3. Haken Sie nach, ob das Gesagte von Ihren Mitarbeitern auch so interpretiert wurde, wie Sie es meinten.

Wenn Sie diese Regeln beachten, haben Sie einen wichtigen Schritt zu Ihrem eigenen Erfolg getan. Sie werden an den Arbeitsergebnissen Ihrer Mitarbeiter/Ihres Teams gemessen.

Sie können etwas tun, um Ihren Kommunikationsstil festzustellen. Sie können Kommunikation lernen. Was ist dafür zu tun?

Hier im Portal gibt es mehrere Artikel, die sich mit den Kommunikationsstilen nach Schulz von Thun befassen. Versuchen Sie im ersten Schritt herauszufinden, welchen Stil Sie pflegen. Das wird Ihnen helfen herauszufinden, wie Sie Ihre Führungskommunikation anpassen können, um erfolgreicher zu sein.

6 Bereiche eines guten Kommunikationsstils

Was Sie in Kommunikationsseminaren lernen können, hilft Ihnen ebenfalls, Ihren Kommunikationsstil zu überdenken und den unternehmensinternen Erfordernissen anzupassen. Im Einzelnen sind es die folgenden Bereiche, in denen Sie Kenntnisse erwerben können, welche Ihre Führungskompetenz verstärken und die Sie erfolgreich führen lassen:

  1. Aufmerksamkeit für und Verstehen von Körpersprache und Rhetorik
  2. Analyse der Fremd- und Selbstwahrnehmung (Johari-Fenster)
  3. Zuhören, Hinhören und die Beachtung der inneren Verfasstheit
  4. Konfliktmanagement
  5. Zeit- und Zielmanagement
  6. Präsentation und Rhetorik

Bildnachweis: sepy / stock.adobe.com

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