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Warum der erfolgreiche Verkäufer ein Netzwerker ist

Lesezeit: 2 Minuten "Netzwerken" - ist das nicht eine alte Geschichte, die schon hundertmal erzählt wurde? Mit dem Unterschied, dass wir jetzt nicht mehr von Beziehungen, Seilschaften oder Vitamin B sprechen, sondern mit "Network" und dessen neudeutschem Pendant "Netzwerk" unser Vokabular aufgefrischt haben. Zugleich aber zeigt uns ein alter Bekannter ein neues Gesicht.

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Warum der erfolgreiche Verkäufer ein Netzwerker ist

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Warum der erfolgreiche Verkäufer ein Netzwerker ist

Lesezeit: 2 Minuten

Schon in den Anfängen der Menschheitsgeschichte stellte sich das Leben und Arbeiten in der Gruppe als unumgänglich dar. Ist es doch leichter, ungefährlicher und einfach bequemer, nicht alleine sein Leben zu gestalten.

Und heute?

Das Jagen, Sammeln, Verwalten und Pflegen von Kontakten ist schon immer an den technischen Stand der Speicher- und Kommunikationsapparate gebunden gewesen. Diese Möglichkeiten sind nun mit der Entwicklung der digitalen Medien geradezu explodiert.

Egal ob angestellt oder selbstständig, jeder von uns ist Unternehmer und für seine Vermarktung selbst verantwortlich. Ob das Erzielen von beruflichem Erfolg, oder die Verwirklichung der eigenen Lebensträume für uns wichtig ist, auf die Absicherung durch Arbeitgeber oder Staat können wir uns dabei nicht mehr verlassen. Aber ganz ohne Unterstützung kommen wir nicht zum gewünschten Ziel: Deshalb erlebt das Networking eine Wiedergeburt. Ein Netz aus Beziehungen bietet die Sicherheit, die an anderen Stellen verloren gegangen ist.

„Es kommt weniger darauf an, was du kannst, sondern wen du kennst.“

Die Aussage ist provokant, enthält aber einen wahren Kern. Wer auf ein funktionierendes Netzwerk von Beziehungen und Kontakten zurückgreifen kann, tut sich leichter als ein Einzelkämpfer. Gute Beziehungen vergrößern die Aussichten auf geschäftlichen Erfolg und eine erfolgreiche Karriere.

Networking ist aber kein Allheilmittel

Viele erhoffen sich von Networking, bequem an potenzielle Auftraggeber und neue Aufträge zu gelangen. Oftmals ein Trugschluss. Sicher, die Möglichkeit besteht und wird auch wahrgenommen. Ein Allheilmittel ist das Networking mitnichten.

Einen Aspekt sollten Sie sich auch immer vor Augen halten. Fast alle Netzwerke sind durch ihre Mitglieder „suchlastig“. Auftragssuchende, kaum oder wenige Auftraggeber, Informationssuchende, wenige Informationsgeber.

Ein schlechtes Verhältnis für Akquisiteure. Überschätzen Sie also nicht die Wirkung für die Akquisition.

Netzwerken kann die eigene Akquise nicht ersetzen

Um trotz allem einen spürbaren Nutzen durch Networking bei der Neukunden- und Auftragsakquisition zu erzielen, sollten Sie folgende Regeln unbedingt beachten:

  • Nutzen Sie die Plattform zur Informationsbeschaffung: Namen und Adressen von Entscheidern, Informanten und Unterstützer.
  • Finden Sie heraus, was der andere braucht und welche Probleme er möglicherweise hat.
  • Geben Sie etwas in Form von Informationen und Beiträgen. Bleiben Sie präsent ohne überpräsent zu sein, „machen Sie mit“.
  • Bleiben Sie bei Ihren Leisten; Fachbeiträge zu Themen, die Sie nicht beherrschen, sollten Sie sich verkneifen.
  • Pflegen Sie Ihre Kontakte, sammeln Sie nicht nur (bedanken, informieren, fragen).
  • Seien Sie offen. Machen Sie den Kontakt zu sich selbst einfach, auch wenn dadurch die ein oder andere überflüssige Werbung zu Ihnen gelangen sollte.
  • Achten Sie auf Ihre Zielgruppe: Ist sie präsent? Kann der Kontakt hergestellt werden? Oder tummeln Sie sich nur unter lauter Mitbewerbern?
  • Seien Sie geduldig und bewahren Sie Stil und Image.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim „Netzwerken“!

Bildnachweis: Drobot Dean / stock.adobe.com

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