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Warum das Büro Krank macht

Lesezeit: 2 Minuten Wenn Sie in einem Bürojob tätig sind und sich häufig krank fühlen, sind Sie nicht alleine.Jeder zehnte Fehltag in Deutschland wird mit psychischen Erkrankungen begründet. Aber nicht nur der Stress macht krank. Im Büro lauern so einige Faktoren, welche krank machen können. Die einzige Möglichkeit dagegen anzugehen, ist es, diese Faktoren frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen.

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Warum das Büro Krank macht

Warum das Büro Krank macht

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Kaffee wird gerne als Mittel gegen Müdigkeit und Verdauungsprobleme genutzt, dabei verursacht das braune Gold Erschöpfung, Müdigkeit und Verstopfungen mehr als es sie beseitigt. Das im Kaffee enthaltene Koffein stimuliert die Nebenniere zur Produktion von Adrenalin, welches wenn Sie am Schreibtisch sitzen eher von wenig Nutzen ist. Wenn das Adrenalin jedoch abfällt erfahren Sie den eigentlichen Effekt, nämlich Müdigkeit und Erschöpfung.

Ebenso steigert Kaffee die Herzfrequenz und den Blutdruck, was dazu führt, dass Sie sich schneller gestresst und in einer Notfallsituation befindend fühlen. Gleichzeitig senkt Kaffee den Serotoninspiegel. Serotonin ist ein Hormon welches Ihr Nervensystem beruhigt. Wer also zu viel Kaffee trinkt, wird Probleme haben sich zu entspannen.

Schlechte Haltung

Damit Sie keine Bandscheibenvorfälle erleiden, ist es wichtig, dass Sie dynamisches Sitzen praktizieren. Das bedeutet, dass Sie Ihre Sitzposition häufig wechseln sollten. Wechseln Sie also regelmäßig zwischen vorgeneigtem, aufrechtem Sitzen (wodurch hoher Bandscheibeninnendruck entsteht) und zurückgelehntem Sitzen (wodurch niedriger Bandscheibeninnendruck entsteht). Durch die Dynamik der Sitzpositionen gewährleisten Sie Ihren Bandscheiben, welche keine eigene Blutversorgung haben, den Stoffwechsel.

Ebenso ist es wichtig, dass Sie immer eine gute Haltung bewahren. Wer bei der Haltung schludert, fühlt sich schneller erschöpft und leidet häufig an chronischer Müdigkeit.

Bürolärm

Wenn es im Büro zu laut wird, können Sie sich nicht mehr konzentrieren. Das ist damit zu begründen, dass Sie beim Arbeiten versuchen, die umgebende Geräuschkulisse auszublenden. Dies kann zu Konzentrationsschwächen, Müdigkeit und vor allem Kopfschmerzen führen.

Da eine effektive Lärmminderung am besten stattfindet, wenn neue Büroräume bezogen werden, kann es schwer werden den Lärm zu senken, wenn Sie bereits im Büro darunter leiden. Jedoch sollten laute Elektrogeräte wie Drucker und Kopierer in einem separatem Technikraum untergebracht werden. Wenn es Ihnen erlaubt ist diese zu tragen, können Kopfhörer zusätzliche Abhilfe schaffen.

Bildschirm

Durch das ständige auf den Bildschirm starre, blinzeln Sie zu wenig. Die Folge: Austrocknen der Augen und Nachlassen der Sehkraft.

Um dagegen anzukämpfen sollten Sie mehrmals am Tag für fünf Minuten bewusst blinzeln um die Produktion von Tränenflüssigkeit zu fördern und sich Dinge in der Entfernung ansehen um den Sehmuskel zu stärken.

Wenig Bewegung

Regelmäßige Bewegung senkt das Risiko an Krankheiten wie Altersdiabetes, Übergewichtigkeit, Bluthochdruck, Osteoporose oder Rückenleiden zu erkranken und ist somit wichtig für Ihren Alltag. Deswegen sollten Sie sich auch im Büro genug Bewegung gönnen. Damit Sie so viel Bewegung wie möglich bekommen, vermeiden Sie Aufzüge steigen Sie stattdessen die Treppen. Ebenso sollten Sie versuchen, so häufig wie möglich zu stehen anstatt zu sitzen. Dies kann zum Beispiel beim Telefonieren geschehen oder auch in Form von regelmäßigen Bewegungsübungen.

Falsche Ernährung

Das Essen am Arbeitsplatz sollte geplant sein. Sie sollten sich schon morgens überlegen, wann und wie viel Sie essen werden. Der Grund dafür ist, dass Sie am Arbeitsplatz durch Ablenkungen nicht darauf achten, wie viel Sie essen und den Geschmack nicht richtig wahrnehmen. Das hat zur Folge, dass Sie zu viel essen. Wenn Sie in der Mittagspause aufstehen und zum Essen den Ort wechseln, wird der Appetit gesenkt und Sie essen nur die Menge, die Sie auch tatsächlich benötigen. Zusätzlich schaffen Sie ein weiteres Zeitfenster für Bewegung.

Bildachweis: baranq / stock.adobe.com

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