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Wann Ihr EDV-Administrator mit einer Kündigung rechnen muss

Lesezeit: < 1 Minute EDV-Administratoren haben wegen ihres Zugangs zu vielen Daten auf den EDV-Systemen Ihres Unternehmens eine herausragende Stellung und Vertrauenspositionen. Wird dieses Vertrauen missbraucht, können Sie als Arbeitgeber eine Kündigung aussprechen. Dabei können Sie sich auf die Entscheidung des LAG Köln vom 14.05.2010, Az.: 4 Sa 1257/09, stützen.

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Wann Ihr EDV-Administrator mit einer Kündigung rechnen muss

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Ein EDV-Adminstrator hatte gegen seine Kündigung geklagt und den Prozess auch in der zweiten Instanz beim LAG verloren.

Zu der Kündigung kam es, weil der Mitarbeiter seine Zugangsrechte zu
der EDV-Anlage missbraucht und unter anderem Kalendereinträge des Vorstandes
seines Unternehmens unberechtigt gelesen hatte. Darauf reagierte der
Arbeitgeber mit einer fristlosen Kündigung, die auch vor dem LAG
Bestand hatte.

Vertrauensbruch ermöglicht Ihnen eine Kündigung
Das LAG Köln sah in diesem Vorfall genau wie der Arbeitgeber einen schweren Vertrauensbruch, der eine fristlose Kündigung rechtfertigte. Als EDV-Administrator darf ein Mitarbeiter seine Zugangsrechte nur für solche Aufgaben nutzen, die der Funktion des Computersystems dienen.

Der Mitarbeiter versuchte noch zu retten, was zu retten ist. Er wies darauf hin, dass er Mitglied der Innenrevision des Unternehmens sei. Daher sei seine Handlung berechtigt gewesen. Aber auch das schützte ihn nicht vor der Kündigung. Denn es gehört nicht zu den Aufgaben von angestellten Innenrevisoren, den Vorstand zu überwachen, befand das Gericht.

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