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Wann eine Rückzahlungsvereinbarung für Fortbildungskosten ungültig ist

Lesezeit: 1 Minute Fortbildungen für Mitarbeiter sind teuer. Viele Arbeitgeber setzen deshalb in Arbeitsverträgen eine Rückzahlungsvereinbarung. Danach müssen Mitarbeiter Fortbildungskosten zum Teil zurückzahlen, wenn Sie das Unternehmen innerhalb einer bestimmten Frist wieder verlassen.

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Wann eine Rückzahlungsvereinbarung für Fortbildungskosten ungültig ist

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Haben Sie ebenfalls eine solche Rückzahlungsvereinbarung mit Ihren Mitarbeitern getroffen, sichert Ihnen das jedoch nicht immer eine Kostenerstattung. Grund: Eine Rückzahlungsvereinbarung ist nur wirksam, wenn der Mitarbeiter von sich aus kündigt oder Ihnen durch sein Verhalten einen wichtigen Grund für seine Kündigung liefert.

Kündigen dagegen Sie als Arbeitgeber, ohne dass dies durch das Verhalten des Mitarbeiters begründet ist, muss der betroffene Mitarbeiter keinen Cent für von Ihnen bezahlte Fortbildungen zurückzahlen (Bundesarbeitsgericht, 24.06.2004, Az: 6 AZR 320/03 und 383/03).Eine Rückzahlungsvereinbarung sollten Sie dennoch immer vereinbaren. Denn selbst, wenn sie nicht in jedem Fall wirksam ist, so ist die Rückzahlungsvereinbarung zumindest ein Anreiz für Mitarbeiter, länger in Ihrem Unternehmen zu bleiben.

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