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Wann eine kurzfristige Beschäftigung sinnvoll ist

Lesezeit: < 1 Minute Die kurzfristige Beschäftigung ist eine von zwei Varianten der so genannten geringfügigen Beschäftigung. Für Sie als Arbeitgeber ist die kurzfristige Beschäftigung vor allen Dingen sinnvoll, wenn Sie oft mit Aushilfen oder Saisonarbeitern arbeiten.

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Wann eine kurzfristige Beschäftigung sinnvoll ist

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Kurzfristige Beschäftigung
Geringfügig entlohnte Beschäftigung
Kurzfristige Beschäftigung
auf Dauer angelegt
auf 2 Monate oder 50 Arbeitstage im Jahr begrenzt
Verdienst normalerweise maximal 400 Euro brutto im Monat
keinerlei Beschränkung bei der Höhe des Verdienstes
Wann eine kurzfristige Beschäftigung sinnvoll ist
Eine kurzfristige Beschäftigung darf nicht berufsmäßig ausgeübt werden.
Das heißt, dass die Tätigkeit
  • nur gelegentlich ausgeübt werden darf und
  • wirtschaftlich von untergeordneter Bedeutung sein muss (so etwa bei Schülern, Aushilfen etc., fragen Sie in jedem Fall nach!)

Was für die kurzfristige Beschäftigung steuerlich gilt
Bei kurzfristiger Beschäftigung gilt es, folgendes zu beachten:

Variante 1: Versteuerung mit Lohnsteuerkarte
Ihr kurzfristig Beschäftigter kann Ihnen – wie jeder andere Arbeitnehmer auch – eine Lohnsteuerkarte vorlegen. Dann müssen Sie den Lohnsteuerabzug auf der Karte vornehmen.

Variante 2: Pauschalversteuerung
Sie können auch auf die Vorlage der Lohnsteuerkarte verzichten und eine pauschale Lohnsteuer in Höhe von 25% erheben, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind (vgl. § 40a EStG):

  • Der tägliche Arbeitslohn darf 62 Euro nicht übersteigen,
  • der Stundenlohn darf höchstens 12 Euro betragen und
  • die Beschäftigung darf nicht über 18 zusammenhängende Arbeitstage hinausgehen.

Außerdem muss es sich um eine gelegentlich ausgeübte, nicht regelmäßig wiederkehrende Tätigkeit Ihres Arbeitnehmers handeln.
Die Möglichkeit des pauschalen Lohnsteuerabzugs entfällt somit, wenn von Anfang an ein wiederholter Einsatz geplant ist.
Beachten Sie aber auch den Umkehrschluss: Der pauschale Lohnsteuerabzug bei wiederholter Beschäftigung desselben Arbeitnehmers bei Ihnen bleibt möglich, solange Sie nur keine (anfängliche) Wiederholungsabsicht haben.

Die Grenzen im Einzelnen
Eine kurzfristige Beschäftigung liegt immer dann vor, wenn sie ihrer Eigenart nach oder vertraglich auf 2 Monate oder 50 Arbeitstage im Jahr begrenzt ist.

Vertragliche Begrenzung
Ergibt sich die Begrenzung nicht aus der Art der Beschäftigung, müssen Sie die Grenze vertraglich festlegen. Das bedeutet letztlich, dass Sie die Arbeitskraft nur auf eine bestimmte Dauer befristet einstellen.

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