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Wann eine Abmahnung das richtige Mittel ist

Lesezeit: < 1 Minute Eigentlich sollte es sich herum gesprochen haben. In der Regel gehört vor jede verhaltensbedingte Kündigung eine Abmahnung wegen vergleichbarem Fehlverhaltens.

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Wann eine Abmahnung das richtige Mittel ist

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Ohne Abmahnung keine verhaltensbedingte Kündigung. Diese Faustformel sollten Sie nie vergessen. Denn wenn ein Arbeitsgericht eine Abmahnung vor der Kündigung für erforderlich hält und Sie können diese nicht nachweisen, ist Ihre Kündigung unwirksam.

Immer dann, wenn zukünftiges Fehlverhalten des Arbeitnehmers durch ein milderes Mittel als die Kündigung voraussichtlich vermieden werden kann, ist die Kündigung unwirksam. Zu diesen milderen Mitteln kann auch eine Abmahnung gehören (LAG Mainz, Urteil vom 10.07.2008, Az.: 10 Sa 138/08).

Folgende Kriterien spielen unter anderem eine Rolle bei der Abwägung, ob z. B. eine Abmahnung als milderes Mittel erforderlich ist:

  • bisheriges Verhalten des Arbeitnehmers
  • Wiederholungsgefahr
  • Schwere des Pflichtverstoßes
  • bevorstehendes Ausscheiden aus dem Unternehmen wegen Erreichen der Altersgrenze
  • Verhalten nach der Pflichtverletzung.

Insbesondere bei langjährig beschäftigten Mitarbeitern sollten Sie vor Ausspruch einer Kündigung sorgfältig prüfen, ob nicht eine Abmahnung erforderlich ist.

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