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Wann Auszubildende ein Recht auf Freistellung zur Stellensuche haben

Lesezeit: < 1 Minute Eine Freistellung können Auszubildende dann bekommen, wenn sie nach dem Abschluss der Berufsausbildung nicht übernommen werden und auf Stellensuche sind. Zur Wahrnehmung eines Vorstellungsgespräches muss der Ausbildungsbetrieb den Azubi in diesem Fall freistellen. Dies ist in §629 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt.

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Wann Auszubildende ein Recht auf Freistellung zur Stellensuche haben

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Diese gesetzlichen Regelung besagt, dass ein Arbeitnehmer nach Kündigung eines dauernden Arbeitsverhältnisses verlangen kann, "zum Aufsuchen eines anderen Dienstverhältnisses" eine angemessene Zeit freigestellt zu werden.
Nach geltender Rechtsprechung gilt diese Bestimmung zur Freistellung neben befristeten Arbeitsverhältnissen auch für Auszubildende. Die angemessene Dauer der Freistellung bemisst sich nach Ort und Dauer des Vorstellungstermins.
Beispiele:
Vorstellungstermin
Empfehlungen zur Freistellung
Vorstellungsgespräch um 9 Uhr, Anreise nimmt ca. 30 Minuten in Anspruch
Freistellung von Beginn des Tages an, mit der Auflage, dass der Auszubildende direkt nach dem Termin an der Ausbildungsstätte erscheint
Vorstellungsgespräch um 12 Uhr, Anreise etwa 400km
Freistellung für den ganzen Tag
Vorstellungsgespräch um 15 Uhr, in unmittelbarer Nähe Ihres Betriebs
Ab 14.30 oder 14.45 Uhr für den Rest des Tages freistellen

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