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Vorsteuerabzug für Warengutscheine

Lesezeit: < 1 Minute Nach der Verfügung der Oberfinanzdirektion Frankfurt/M. vom 18.2.2004, Az. S 7109 A-2 StI 1.10, nehmen Arbeitgeber immer häufiger die Möglichkeit in Anspruch, ihren Arbeitnehmern monatlich Warengutscheine auszustellen.

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Vorsteuerabzug für Warengutscheine

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 Umsatzsteuer fällt nicht an, wenn es sich um Aufmerksamkeiten handelt. Zu den Aufmerksamkeiten gehören aber nur gelegentlich Sachzuwendungen bis zu einem Wert von 40 Euro anlässlich eines besonderen persönlichen Ereignisses. Regelmäßige Warengutscheine an Arbeitnehmer ohne persönlichen Anlass sind unabhängig von ihrer Höhe nicht als Aufmerksamkeiten einzustufen.

Es handelt sich nicht um einen Sachbezug, wenn Ihre Warengutscheine einen angegebenen Betrag enthalten, z.B. "Benzingutschein über 44 Euro", oder wenn Sie eine Höchstbegrenzung angeben, z.B. 35 l Superbenzin, höchstens jedoch 44 Euro".

Die Warengutscheine sind dann als Wertgutscheine einer Barzahlung gleichzusetzen. Ihre Zahlungen sind beim Arbeitnehmer als steuerpflichtiger Arbeitslohn zu behandeln. Sie dürfen dann aus Leistungen Dritter, die Ihren Wertgutschein einlösen, keinen Vorsteuerabzug  geltend machen. Andererseits fällt auch die Umsatzsteuer für die Leistung an den Arbeitnehmer.

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