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Vorstellungsgespräch mit Azubis: So erfahren Sie (fast) alles

Nicht jeder Bewerber um einen Ausbildungsplatz sprudelt im Vorstellungsgespräch. Manch einer hält sich vornehm zurück. Solche sind oftmals nicht die schlechteste Wahl – immer vorausgesetzt, Sie erfahren noch, was Sie wissen müssen.

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Vorstellungsgespräch mit Azubis: So erfahren Sie (fast) alles

Das Vorstellungsgespräch ist im Rahmen eines Auswahlverfahrens in der Regel das Instrument, mit dem Sie als Ausbildungsbetrieb vom Bewerber am meisten erfahren. Kein Test und keine Bewerbungsmappe können entsprechende Erkenntnisse ersetzen.

5 Tipps für ein aufschlussreiches Vorstellungsgespräch

  • Tipp 1: Begrenzen Sie die Zahl der teilnehmenden Personen.
    Junge Bewerber, die im Moment die erste Bewerbungsphase ihres Lebens bewältigen, sind es nicht gewohnt, vor zahlreichen Erwachsenen zu sprechen. Oftmals fühlen Sie sich gehemmt. Treten Sie daher mit 2, maximal 3 Personen auf.
  • Tipp 2: Schaffen Sie eine angenehme Atmosphäre.
    Bieten Sie dem Bewerber eine Kleinigkeit an – so wie Sie es in einem "normalen" Vorstellungsgespräch auch tun würden. Ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee – und schon fühlt sich der potenzielle Azubi gut aufgehoben. Zudem sollten Sie keine Störungen zulassen, das Telefon umstellen oder einen Extra-Raum für Ihre Vorstellungsgespräche "buchen".
  • Tipp 3: Eröffnen Sie das Gespräch freundlich und verständlich.
    Abgehobene Phrasen und zahlreiche Fremdwörter lassen den Azubi schnell daran zweifeln, "hier richtig zu sein". Fragen Sie lieber nach der Anfahrt, beispielweise ob der Bewerber sein Ziel schnell gefunden hat.
  • Tipp 4: Stellen Sie offene Fragen.
    Niemals sollte der Bewerber Fragen einfach mit Ja oder Nein beantworten können. Besser Sie stellen Warum- oder Wie-Fragen. So sind auch schüchterne Kandidaten gezwungen, etwas auszuholen und über sich zu erzählen.
  • Tipp 5: Berichten Sie auch über sich selbst.
    Sie können einen jungen Menschen auch zum Reden bringen, indem Sie auch über sich selbst berichten – über Ihre eigene Berufsausbildung beispielsweise. Vielleicht auch über spezielle Erlebnisse, die Sie damals hatten. So können Sie Vertrauen wecken.

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