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Vorsicht, wenn Sie Kunden um Rabatte würfeln lassen

Lesezeit: < 1 Minute Eine Baumarktkette ließ Kunden im Rahmen einer Aktion persönliche Rabatte an der Kasse auswürfeln. Ein Preisnachlass von 5% wurde garantiert, das Würfelglück konnte aber auch zu Rabattsätzen von 15% oder 25% auf die ausgesuchten Waren führen. Diese Sonderaktion war wettbewerbswidrig, entschieden das Oberlandesgericht (OLG) Köln.

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Vorsicht, wenn Sie Kunden um Rabatte würfeln lassen

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Die Richter begründeten ihre Entscheidung (OLG Köln vom 09.03.2007, Az. 6 W 23/07) damit, dass die Festlegung der Rabatte durch das Würfeln erst an der Kasse erfolgte. Dass es im Wettbewerbsrecht um sehr kurze Zeiträume gehen kann, ist bekannt. Aber an diesem Fall wird deutlich: Minuten entscheiden.

[adcode categories=“unternehmen,unternehmensstrategie“] So geht’s richtig: Lassen Sie die Kunden bereits vor Beginn des Einkaufs, direkt nach dem Betreten des Geschäfts, um die Rabatte würfeln. Der individuelle Rabattsatz muss schon am Anfang des Einkaufs bekannt sein. Ein weiterer Tipp: Verwenden Sie nicht den Begriff "Rabattwürfeln", falls Sie die Sonderaktion durchführen, damit keine Diskussionen mit der Baumarktkette entstehen

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