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Vorsicht vor diesen Zeitdieben

Lesezeit: 2 Minuten Zeitdiebe machen Ihnen das Leben schwer, weil sie oft unerkannt daherkommen und Ihnen weismachen wollen, dass Sie gerade jetzt dafür Ihre wertvolle Zeit einsetzen müssten. Dem ist aber in den meisten Fällen nicht so. Doch wie halten Sie auseinander, wann Ihnen tatsächlich Zeit gestohlen wird und wann nicht? Dabei kann Ihnen ein bewährtes 3-Schritte-System helfen, dass ich Ihnen heute vorstelle.

2 min Lesezeit
Vorsicht vor diesen Zeitdieben

Vorsicht vor diesen Zeitdieben

Lesezeit: 2 Minuten

Nutzen Sie diese 3 Schritte, um Zeitdiebe zu vermeiden:

1. Schritt: Kommen Sie Ihren Zeitdieben auf die Spur

Solange Sie im Dunkel tappen, wer oder was Ihnen die Zeit stiehlt, kommen Sie keinen Schritt weiter. Doch wie schaffen Sie das? Ganz einfach: Indem Sie ein Zeitprotokoll führen. Schreiben Sie sich im Verlauf beispielsweise einer Woche auf, womit Sie Ihre Zeit verbracht haben. Sie werden schnell einen Überblick bekommen, wo Sie Ihre Zeit sinnvoll eingesetzt haben und wo nicht.

Beispiel: Wie oft wurden Sie von wem oder wodurch in Ihrem Arbeitsablauf unterbrochen? Wann haben Sie sich mit Dingen beschäftigt, die bei genauem Hinsehen gar nicht nötig waren? Wie oft haben Sie anderen geholfen und haben sich dabei eventuell ausnutzen lassen? Entscheidend für Ihr Zeitprotokoll ist, dass Sie ehrlich zu sich selbst sind und sich Ihr Verhalten nicht schöner reden, als es war.

2. Schritt: Nehmen Sie Ihre Zeitprobleme unter die Lupe

Das Zeitprotokoll zeigt Ihnen recht deutlich Ihre Schwachstellen bezüglich Ihrer bisherigen Zeitverwendung auf. Sie wissen also, welche Aufgaben Sie viel Zeit gekostet haben und wer oder was Sie häufig abgelenkt hat. Dann sollten Sie sich fragen, wofür Sie gern mehr Zeit haben würden? An welcher Stelle ließe sich Zeit einsparen? Was könnten Sie problemlos weglassen? Auf welchem Weg könnten Sie das erreichen?

Schauen Sie sich zuerst Ihre Planung an. Was kann im Vorfeld schon effektiver geplant werden? Das Zeitprotokoll liefert Ihnen hierfür verlässliche Angaben. Vielleicht erkennen Sie auch, dass Sie mehr Aufgaben verlagern oder delegieren sollten. Und nicht zuletzt: Wie oft nehmen Sie sich mehr vor, als Sie in Wirklichkeit stemmen können? Haben Sie diese Fragen ausreichend beantwortet, sind Sie Ihren Zeitdieben schon nicht mehr so hilflos ausgeliefert, wie zum Beginn dieser Aktion.

3. Schritt: Leiten Sie ab sofort Veränderungen ein

Ich habe bewusst „sofort“ geschrieben, weil jeder Mensch zum Aufschieben tendiert. Sie können aber nur etwas erreichen, wenn Sie es auch umsetzen und nicht auf einen späteren („optimalen“) Zeitpunkt warten, der erfahrungsgemäß nie eintreten wird.

Wie gehen Sie nun am besten vor? Greifen Sie zurück auf die Fragen aus Ihrer Zeitanalyse und beantworten diese. Wo genau müssen Sie ansetzen? Wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind, werden Sie ganz schnell feststellen, dass nicht die anderen die „Bösewichter“ sind, sondern dass es in der Regel an Ihnen selbst liegt. Weil Sie es nämlich zulassen.

Sie neigen zum Perfektionismus und bremsen sich nicht selbst. Sie lassen es zu, dass die geschwätzige Kollegin Ihnen völlig unwichtigen Tratsch erzählt. Sie können nicht Nein sagen und schultern Aufgaben von anderen, nur weil Sie sonst Nachteile befürchten. Sobald Sie diese Einsicht gewonnen haben, liegt die Lösung für Ihre Probleme klar auf der Hand. Sie müssen jetzt nur noch (sofort) anfangen, sie umzusetzen.

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Bildnachweis: snaptitude / stock.adobe.com

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