Businesstipps Steuern & Buchführung

Vorsicht bei Steuerschulden: Finanzamt kann Insolvenzantrag stellen

Lesezeit: < 1 Minute Auch wenn es im Unternehmen finanziell eng wird, bleibt der Fiskus wichtigster Gläubiger. Werden bedeutende Lieferanten vorrangig bedient, kann das den Geschäftsbetrieb zwar aufrechterhalten, rettet ein Unternehmen aber nicht, wenn der Inhaber Steuerschulden beim Finanzamt hat und fällige Abgaben nicht geleistet hat. Solche Steuerschulden könnten schnell dazu führen, dass das Finanzamt einen Insolvenzantrag stellt.

< 1 min Lesezeit

Vorsicht bei Steuerschulden: Finanzamt kann Insolvenzantrag stellen

Lesezeit: < 1 Minute
  • Wo es finanziell problematisch wird, besteht die Chance, sich auf eine „erhebliche Härte“ zu berufen. Sollte nur ein kurzfristiger Liquiditätsengpass vorliegen, können die Steuerschulden gestundet werden. Vorausgesetzt, der Schuldner hat seine Steuern bisher immer pünktlich gezahlt. Wichtig für Betroffene: Die Finanzverwaltung ist angewiesen worden, diese Ermessensvorschrift jetzt großzügiger zu handhaben.
  • Gewährt das Finanzamt die Stundung der Steuerschulden nicht, kann auch ein Vollstreckungsaufschub beantragt werden. Mehr als zwei bis vier Wochen Aufschub sind jedoch nicht drin. Zudem muss der Antrag gut begründet sein. Wird die Frist später nicht eingehalten, kann das einen amtlichen Insolvenzantrag auslösen.

 

  • Steuerexperten raten deshalb, schon vorab alle in Betracht kommenden Möglichkeiten auszuschöpfen. Etwa Lohnkürzungen über betriebsbedingte Änderungskündigungen, um die Abgabenlast zu reduzieren. Die Gerichte sind dabei relativ großzügig.

 

  • Weiterer Ansatzpunkt, sobald sich Ertragsrückgänge abzeichnen: Auf Antrag kann die Einkommen- oder Gewerbesteuervorauszahlung herabgesetzt werden.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: