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Vorgesetztenbeurteilung: Wie beurteilt man Vorgesetzte?

Lesezeit: 1 Minute Damit Sie einen Überblick über die Führungsqualitäten Ihrer Führungskräfte bekommen, sollten Sie neben der Mitarbeiterbeurteilung auch eine Vorgesetztenbeurteilung durchführen. Bei der Vorgesetztenbeurteilung beurteilen Mitarbeiter (in der Regel anonym) ihre direkten Vorgesetzten anhand vorgegebener Kriterien.

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Vorgesetztenbeurteilung: Wie beurteilt man Vorgesetzte?

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Die Vorgesetztenbeurteilung stößt häufig auf Skepsis
Die Führungskräfte erhalten durch die Beurteilung von den Mitarbeitern Feedback über ihr Führungsverhalten, Qualifikation und Leistung. Dadurch sind die Mitarbeiter nicht nur Beurteiler, sondern auch gleichzeitig Indikatoren bei Fehlentwicklungen (z. B. Betriebsklima, Arbeitsbedingungen etc.). Solche Beurteilungen können Ihnen bei der Gehaltsfindung für die Führungskräfte helfen.

Darüber hinaus dienen sie einer positiven Entwicklung zu einer partnerschaftlichen Führungskultur.  Bei der Einführung eines solchen Systems werden Sie allerdings auf eine geringe Akzeptanz bei Ihren Führungskräften stoßen.

Beurteilung unter Kollegen
Wenn Ihnen die Vorgesetztenbeurteilung zu riskant erscheint, können Sie es mit einer Gleichgestelltenbeurteilung versuchen. Bei der Gleichgestelltenbeurteilung (kollegiale Beurteilung) fungieren die Kollegen als Beurteiler.   Beurteiler als auch Beurteilter sind hierarchisch in etwa gleichgestellt und im gleichen organisatorischen Bereich tätig.

Ziel ist es, die Kenntnisse der Kollegen zur Einschätzung der Qualifikation und der Leistung zu nutzen. Die Gefahren einer solchen Beurteilung liegen auf der Hand: Verfälschung der Beurteilung durch Rivalität oder Sympathien. Zudem entwickelt sich vielleicht bei den Führungskräften Unbehagen, weil man sich ständig vom Kollegen beobachtet fühlt. Dadurch kann das Arbeitsklima erheblich leiden.

Vorgesetztenbeurteilung: Lassen Sie sich selbst beurteilen
Darüber hinaus können Sie sich selbst oder die hoch qualifizierten Führungskräfte einer 360°-Beurteilung unterziehen. Die 360°-Beurteilung ist die kompletteste  Form  einer Beurteilung. Aus verschiedenen Perspektiven (Kunde, Kollege, Mitarbeiter, Vorgesetzter) wird Ihr Leistungsverhalten eingeschätzt.

Auf diese Weise können sie ein umfassendes individuelles Feedback erhalten und anschließend mögliche Verhaltensänderungen einleiten. Die Vorteile dieser Beurteilungsform: Sie erhalten   eine Leistungsrückmeldung von mehreren Seiten und eine große Datenmenge aus unterschiedlichen Perspektiven. Ein Nachteil liegt im enormen Arbeits- und Zeitaufwand.

In der nächsten Ausgabe lesen Sie etwas über die jeweiligen Verfahren in Beurteilungssystemen.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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