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Vielfältige Methoden für den Unterricht

Lesezeit: 2 Minuten 90 Prozent dessen, was Sie Ihren Schülern oder Kursteilnehmern erzählen, fällt in das große schwarze Loch des Vergessens. Zehn Prozent Ausbeute an reinem Inhalt! Entweder Sie leben damit oder Sie schauen, ob Sie die 90 Prozent an Land holen können. In diesem Artikel bekommen Sie verschiedene Methoden für Ihren Unterricht vorgestellt.

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Vielfältige Methoden für den Unterricht

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Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten um Aufmerksamkeit zu bekommen

Was Sie anbieten, ist nicht so wichtig wie die Methode, "wie" Sie den Unterricht führen. 90 Prozent Ihres Auftritts wird bei den Schülern / Teilnehmern unter "Persönlichkeit" verbucht, also doch irgendwo abgespeichert. Und in dieser Persönlichkeit, die Sie abliefern, liegt der methodische Schlüssel, um die 90 Prozent nicht dem Vergessen anheim zu geben.

Während eines Trainings, Unterrichts oder Seminars sind automatisch verschiedene Anteile Ihrer Persönlichkeit beteiligt. Angefangen bei Ihrer Stimme über Ihr Auftreten, Ihrer Sprache und Ihrer Art, mit den Teilnehmern und Schülern in Verbindung zu treten. Nutzen Sie also zunächst einmal diese Kanäle, um Prozente zu scheffeln.

Finden Sie mehr über die Persönlichkeit Ihrer Kursteilnehmer heraus

Der zweite Ansatz ist der eigentlich methodische: Nicht nur Sie haben eine Persönlichkeit, die Sie in den Seminarablauf mit einbringen, sondern vor allem auch Ihre Teilnehmer und Schüler. Die methodische Aufgabe für Sie besteht nun darin, die für den Lernprozess entscheidenden Persönlichkeitsanteile Ihrer Teilnehmer herauszufinden. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Wahrnehmungs- und Lerntypenanalyse.

Wer spricht auf welchen Lernkanälen wie an?

Als Antwort darauf sollen Sie mit Unterrichts-Methoden aufwarten können, die diese verschiedenen Lernkanäle auch ansteuert. Lerner, die sich mehr auf das Gehörte oder Gelesene verlassen, werden anders bedient als solche, die mit vollem Körpereinsatz zum Lernerfolg gelangen. Die einen verstehen durch Gesprochenes oder durch Textmaterial, die anderen verstehen sich und den Lernstoff in Rollenspielen.

In diesem Zusammenhang taucht in Fachkreisen immer wieder gerne der Begriff der "Binnendifferenzierung" auf, der darauf hinweist, Lernende innerhalb der Gruppe genau an der Stelle abzuholen, wo sie von ihrer persönlichen Ausrichtung und ihren Ressourcen her am empfänglichsten sind.

Fazit: Die wesentliche Frage heißt also, welche Teilnehmer oder Schüler mit welchen Unterrichts- oder Trainingsmethoden bestmöglich bedient werden können. Steuern Sie innerhalb Ihres Seminars beziehungsweise Unterrichts möglichst viele Ebenen Ihrer Teilnehmer an.

Menschen lernen und verankern Gelerntes  anders, je nachdem, welche Bewusstseinsebene gerade geöffnet ist. Je "vielschichtiger" Sie in den Methoden Ihres Unterrichts unterwegs sind, umso mehr Prozente erreichen Sie.

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