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Viele haben wegen Überbrückungsgeld zu viele Steuern bezahlt

Bis Mitte 2006 konnten sich Arbeitslose den Sprung in die Selbstständigkeit mit einer Förderung durch das Arbeitsamt erleichtern – das Überbrückungsgeld machte es möglich. Das Überbrückungsgeld als Leistung des Arbeitsamtes war steuerfrei, wurde aber in den Progressionsvorbehalt einbezogen, was zu einem höheren Steuersatz für das übrige Einkommen führte. Was viele jedoch nicht wussten: Schon mit Wirkung zum 1. Januar 2003 wurde der Progressionsvorbehalt auf das Überbrückungsgeld aufgehoben.

Viele haben wegen Überbrückungsgeld zu viele Steuern bezahlt

Überbrückungsgeld: Steuern zurückholen
Fehler im Amt? Da die Arbeitsagenturen das oft nicht wussten, haben sie in den Bescheiden darauf hingewiesen, dass die Leistungen aus dem Überbrückungsgeld in der Steuererklärung anzugeben seien. Die Steuerzahler haben das gemacht und die Finanzämter das Überbrückungsgeld entsprechend berücksichtigt. Die Folge: Viele Gründer haben wegen des Überbrückungsgelds zu viele Steuern bezahlt.

Praxis-Tipp
Die Experten von steuerrat24.de haben herausgefunden, dass Sie Ihre zu viel gezahlten Steuern erstattet bekommen können. Die Finanzbehörden haben nämlich beschlossen, die zu hoch festgesetzten Steuern auch bei rechtskräftigen Steuerbescheiden aus sachlichen Billigkeitsgründen nach § 227 AO zu erlassen. Oberfinanzdirektion (OFD) Münster vom 20. Februar 2007, Kurzinfo Nr. 29). Wenden Sie sich deshalb an Ihr Finanzamt und verlangen Sie die von Ihnen zu viel gezahlten Steuern zurück.

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