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Verrechnungsfehler bedeutet noch nicht verdeckte Gewinne

Lesezeit: < 1 Minute Es geht um eine GmbH & Co. KG. Der Geschäftsführer hatte vermeintlich eigene Honoraransprüche mit Einlageforderungen der KG verrechnet. Daraufhin nahm der Betriebsprüfer gleich verdeckte Gewinne an.

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Verrechnungsfehler bedeutet noch nicht verdeckte Gewinne

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So geht es nicht, entschied das Finanzgericht Hamburg. Es stellte entscheidend darauf ab, dass die verrechneten Honorare nicht dem Geschäftsführer, sondern der GmbH zustanden. Folglich sahen die Hamburger Finanzrichter in der versehentlichen Verrechnung auch keine verdeckte Gewinnausschüttung an den Geschäftsführer. Begründung: Die Verrechnung war mangels eigener Honorarforderungen des Geschäftsführers von Anfang an unwirksam (FG Hamburg, Urteil vom 9.1.2006, Az: V 13/01).

Tipp: Verdeckte Gewinne gehören zu den gefährlichsten Steuerfallen im GmbH-Alltag. Dass es sich aber lohnt, die eigenen Interessen gerade auch dann beharrlich zu vertreten, wenn ein Betriebsprüfer meint, verdeckte Gewinne entdeckt zu haben, zeigt diese Entscheidung des Finanzgerichts Hamburg.

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