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Verpflegungsmehraufwand eines sogenannten Springers

Lesezeit: < 1 Minute Für einen Arbeitnehmer, der den größten Teil seiner Arbeitszeit innerhalb eines zusammenhängenden Klinikgeländes in unregelmäßigen Abständen in verschiedenen Abteilungen eingesetzt wird, ist das Klinikgelände seine regelmäßige Arbeitsstätte. Er ist auch nicht an ständig wechselnden Einsatzstellen tätig, so dass es keinen Verpflegungsmehraufwand geltend machen kann.

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Soweit er jedoch in Abteilungen außerhalb des Klinikgeländes eingesetzt wird, handelt es sich um Dienstreisen, für die er Verpflegungsmehraufwand geltend machen kann. Das gilt selbst dann, wenn diese Abteilungen in derselben Stadt und sogar in räumlicher Nähe zu dem Klinikgelände befinden.

Verpflegungsmehraufwand ist jedoch nicht abziehbar, wenn die anderen Abteilungen ebenfalls zur regelmäßigen Arbeitsstätte werden. Eine sporadische Beschäftigung von bis zu 30 Tagen im Jahr reicht jedoch nicht aus, um von einer regelmäßigen Arbeitsstätte ausgehen zu können und und somit die Anrechnung von Verpflegungsmehraufwand geltend machen zu können.

Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg vom 27.11.2003, Az.3 K 145/01

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