Businesstipps Personal

Vergütung: Ungleichbehandlung bei Sonderzahlungen ist möglich

Lesezeit: < 1 Minute Wenn Sie Mitarbeiter in Bezug auf Jahressonderzahlungen unterschiedlich behandeln möchten, so ist dies möglich. Aber: Der Grund muss von vornherein feststehen – und Ihr Mitarbeiter muss diesen Grund kennen.

< 1 min Lesezeit

Vergütung: Ungleichbehandlung bei Sonderzahlungen ist möglich

Lesezeit: < 1 Minute

Geklagt hatte ein Mitarbeiter eines Schnellrestaurants. Dort hatten die Mitarbeiter laut Tarifvertrag Anspruch auf eine Jahressonderzahlung. Diese zahlte der Arbeitgeber planmäßig an die gewerblichen Mitarbeiter. Die Angestellten hingegen erhielten eine höhere Jahressonderzahlung. Gegen die unterschiedliche Vergütung klagte eine Arbeiterin – und verlor. Die Begründung des Arbeitgebers für die Ungleichbehandlung überzeugte die Richter. Dieser argumentierte wie folgt:

 

Als Arbeitgeber habe er ein hohes Interesse daran, gerade die Angestellten an den Betrieb zu binden, da solche mit der notwendigen Qualifikation kaum am Arbeitsmarkt zu finden sind. Aus "Bindungsgründen" hatte er auch mit seinen Angestellten eine Rückzahlungsvereinbarung für den übertariflichen Teil der Zahlung vereinbart. Das Gericht sah hierin einen Grund, der die Ungleichbehandlung rechtfertigt. BAG 19.3.2003, 10 AZR 365/02.

Tipp: Halten Sie in Ihrer Zahlungszusage den Grund schriftlich fest, warum Sie Mitarbeiter bei Sonderzahlungen unterschiedlich behandeln.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: