Businesstipps Existenzgründung

Verdeckte Gewinnausschüttung – Vorsicht bei den Gründungskosten

Lesezeit: < 1 Minute Gründungskosten, also Kosten, die bei der Gründung einer GmbH entstehen, wie zum Beispiel Kosten der Beurkundung, Anmeldung und Eintragung ins Handelsregister, müssen Sie als Gesellschafter-Geschäftsführer grundsätzlich selber tragen. Übernimmt die GmbH diese Gründungskosten, muss dies im Gesellschaftsvertrag geregelt werden, um eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) zu vermeiden.

< 1 min Lesezeit

Verdeckte Gewinnausschüttung – Vorsicht bei den Gründungskosten

Lesezeit: < 1 Minute
Gründungskosten – Regelung in der Satzung
Eine Formulierung wie zum Beispiel "Alle anfallenden Gründungskosten werden von der Gesellschaft getragen" ist nicht ausreichend, um eine verdeckte Gewinnausschüttung zu vermeiden (Bundesfinanzhof, Urteil vom 11. Februar 1997, Az.: I R 42/96).
Gründungskosten – So vermeiden Sie eine vGA
Benennen Sie die Gründungskosten auf jeden Fall der Höhe nach, ggf. durch Schätzung.

Musterformulierung:

(…) Gründungskosten
"Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten und Gebühren (Notar- und Gerichtskosten, Veröffentlichungskosten) bis zu einem Gesamtbetrag in Höhe von ____________ €. Darüber hinausgehende Kosten und Gebühren tragen die Gründungsgesellschafter im Verhältnis ihrer Gesellschaftsanteile."

Gründungskosten – keine Chance, wenn eine vGA festgestellt wird
Sind die Gründungskosten nicht explizit wie oben stehend im Gesellschaftsvertrag genannt, haben Sie keine Chance, sich gegen den Vorwurf einer verdeckten Gewinnausschüttung zu wehren.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: