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Verabschiedungsrede für beliebten Mitarbeiter

Lesezeit: 2 Minuten Eine Verabschiedungsrede für einen beliebten Mitarbeiter - was soll man da nur sagen? Erst einmal soll er Sie in guter Erinnerung behalten, zweitens sollten Sie ausdrücken, dass Sie ihn schätzen und drittens, wenn Sie seinen Weggang bedauern, können Sie das doch auch sagen. Wir haben eine Beispielrede für Sie.

2 min Lesezeit

Verabschiedungsrede für beliebten Mitarbeiter

Lesezeit: 2 Minuten

Verabschiedungsrede
Anlass: Ein Mitarbeiter verlässt das Unternehmen
Dauer: ca. 8 – 10 Minuten
Publikum: Mitarbeiter des Unternehmens

Beispiel Verabschiedungsrede

Sehr geehrter Herr Meier,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

eigentlich wollte ich gar keine Rede halten. Denn als Sie, Herr Meier, mir mitgeteilt haben, dass Sie zu Firma … wechseln möchten, war ich richtig sauer. Schließlich wird niemand gern verlassen. Und heute werden wir, liebe Kolleginnen und Kollegen, verlassen. Inzwischen habe ich mich wieder beruhigt, und in aller Ruhe über Ihren Weggang nachgedacht. Und natürlich sehe ich das heute etwas anders als in der ersten Überraschung.

Gern lasse ich Sie immer noch nicht gehen, denn wir verlieren einen fähigen Mitarbeiter, bei dem wir wussten, dass er seinen Bereich im Griff hatte, und dem wir vertrauen konnten.

Verabschiedungsrede: Blick zurück
Herr Meier, Sie haben uns mehr als Anwesenheit gegeben – sondern Präsenz. Sie haben sich für das Unternehmen engagiert, und waren uns manchmal beinahe unbequem. Aber, Herr Meier, ganz unter uns: Das war gut so.

Unsere Meinungsverschiedenheiten habe ich geschätzt, denn Sie waren erstens immer bis ins Detail gut informiert und haben doch nie den Blick fürs große Ganze verloren, zweitens war es immer deutlich, dass Sie das Wohl der Firma im Auge hatten und drittens konnten Sie nicht nur überzeugen, sondern sich von besseren Argumenten auch überzeugen lassen.

Verabschiedungsrede: Blick nach vorn
Herr Meier, Sie verlassen das Unternehmen – heute ist Ihr letzter Tag bei uns. Nach Ihrem verdienten Urlaub starten Sie voll durch. Es tut uns leid, dass wir Ihnen diese Möglichkeit nicht geben konnten.

Wir verstehen voll und ganz, dass Sie diese Chance unbedingt nutzen wollen. Wer weiß, vielleicht kehren Sie ja irgendwann doch zu uns zurück, in eine andere Position. Sie hinterlassen uns eine wohlgeordnete Abteilung, und mit Herrn Müller haben wir einen engagierten Kollegen als Nachfolger gefunden. So sind wir denn nicht ganz verlassen.

Auch wenn es uns nicht leicht fällt, wir sind vorbereitet. So schwer uns der Abschied fällt, Ihnen sicher auch: Schließlich blicken wir auf eine langjährige gute Zusammenarbeit zurück.

In einem unserer Gespräche haben Sie, Herr Meier, zu mir gesagt dass Sie sehen möchten, wie der Hase woanders läuft, dass Sie neue Herausforderungen und neues Wissen suchen.

Das ist nur verständlich, und so lassen wir Sie in die weite Welt hinaus ziehen. Dass Sie sich nicht verlaufen haben Sie uns oft genug bewiesen, und das werden Sie auf Ihrem weiteren Weg auch anderen zeigen.

Dafür wünschen wir Ihnen viel Glück – oder auch: Gute Reise!

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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