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Urlaubsrecht: Diese Regeln gelten für die Übetragung von Urlaub

Lesezeit: < 1 Minute Grundsätzlich ist Urlaub immer in dem laufenden Kalenderjahr zu nehmen. Zum Jahresanfang stellt sich für Sie trotzdem immer wieder die Frage, wie Sie mit den Urlaubstagen verfahren sollten, die Ihre Mitarbeiter aus dringenden betrieblichen oder persönlichen Gründen noch nicht haben nehmen können.

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Urlaubsrecht: Diese Regeln gelten für die Übetragung von Urlaub

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Nur in diesen Fällen ist eine Übertragung möglich, da Urlaub der Erholung dienen soll und daher nicht aufgespart werden kann. Nach § 7 Abs. 3 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) wird in diesem Fällen der noch nicht angetretene Urlaub automatisch auf das nächste Jahr übertragen. Der Mitarbeiter braucht dazu nichts zu tun und ist nicht auf Ihre besondere Genehmigung angewiesen.

Bis zum 31.03. muss der Urlaub dann von Ihnen gewährt und von Ihrem Mitarbeiter genommen werden. Der Arbeitnehmer muss dies so rechtzeitig beantragen, dass Sie den Urlaub noch gewähren können. Wenn der Arbeitnehmer in dieser Zeit erkrankt und den Urlaub daher nicht antreten kann, verfällt der Anspruch.

Praxis-Tipp: Schauen Sie in die für Ihre Arbeitsverhältnisse gültigen Tarifverträge, ob hier andere Fristen zur Übertragung von Urlaub geregelt sind. Gelegentlich wird in den einschlägigen Tarifverträgen der Zeitraum verlängert, sodass eine Übertragung des Urlaubs z. B. bis zum 30.06. des Folgejahres möglich sein kann.
Auch wenn das Arbeitsverhältnis zum 30.03. endet, verfallen Ansprüche auf Resturlaub ersatzlos, falls dieser in der Kündigungsfrist wegen Krankheit nicht mehr genommen werden kann.

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