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Urlaubsabgeltung nur, wenn der Mitarbeiter das rechtzeitig verlangt

Lesezeit: < 1 Minute Ein Arbeitnehmer war beim Beschäftigungsende am 31.7.2003 bis zum 25.8.2003 arbeitsunfähig krank. Da er während der Arbeitsunfähigkeit keinen Anspruch auf Urlaubsabgeltung hatte, schrieb er am 7.8.2003 an seinen ehemaligen Arbeitgeber, dass er sich die Geltendmachung für den Fall seiner Genesung vorbehalte. Das tat er dann am 29.1.2004.

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Urlaubsabgeltung nur, wenn der Mitarbeiter das rechtzeitig verlangt

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Doch der Mitarbeiter kam mit seiner Forderung zu spät. Denn der Anspruch auf Urlaubsabgeltung hängt davon ab, dass bei Fortbestand des Arbeitsverhältnisses noch ein Urlaubsanspruch besteht. Ihr Mitarbeiter muss die Urlaubsabgeltung (wie den Urlaub) daher noch innerhalb des Kalenderjahres geltend machen. Anschließend verfällt sein Anspruch.

Im vorliegenden Fall hätte der Mitarbeiter die Abgeltung seines Resturlaubs rechtzeitig vor dem 31.12.2003 verlangen müssen, was wegen seiner Genesung ab dem 26.8.2003 möglich war (LAG Hamm, 162.2005, 18 Sa 1675/04).

Das bedeutet für Sie: Sie brauchen die Urlaubsabgeltung nicht von sich aus zu zahlen, wenn ein Mitarbeiter geht. Beachten Sie aber auch die Übertragungsregeln: Wäre der Mitarbeiter bis Ende 2003 arbeitsunfähig gewesen, hätte er die Urlaubsabgeltung (bei vorheriger Genesung) noch bis zum 31.3.2004 verlangen können.

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