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Unterschriftenfälschung stellt nicht immer einen Grund zur Kündigung dar

Lesezeit: < 1 Minute Ein Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt am Main vom 23.06.2010, Aktenzeichen: 7 Ca 263/10, wird bei vielen Arbeitgebern nur Kopfschütteln auslösen. Es geht um die Kündigung eines Arbeitnehmers wegen Unterschriftenfälschung.

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Unterschriftenfälschung stellt nicht immer einen Grund zur Kündigung dar

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Kündigung wegen Unterschriftenfälschung
Ein Mitarbeiter wollte sich auf eine neue Stelle bei einem anderen Arbeitgeber bewerben. Er erstellte sich dazu selbst ein Zeugnis und fügte in dieses die kopierte Unterschrift seines Vorgesetzten ein. Als der Arbeitgeber das mitbekam, sprach er eine Kündigung wegen Unterschriftenfälschung aus.

Unterschriftenfälschung: Außerdienstliches Fehlverhalten
Gegen diese Kündigung klagte der Mitarbeiter und gewann vor dem Arbeitsgericht Frankfurt/Main. Die Richter stellten darauf ab, dass es sich bei der Unterschriftenfälschung zwar um ein Fehlverhalten handele. Es sei jedoch ein "außerdienstliches Fehlverhalten", das keinen Einfluss auf die Arbeitsleistung oder die betrieblichen Verbundenheit habe. Daher dürfe es nicht Grundlage für eine Kündigung sein.

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