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Unterschiedliche Mitarbeitertypen? Wie die Zusammenarbeit im Team (trotzdem) klappt

Lesezeit: 2 Minuten Alle Menschen sind verschieden und müssen dementsprechend auch individuell behandelt werden. Deshalb gilt auch: Wer Mitarbeiter zu einem Team zusammenschließen will, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er es mit völlig unterschiedlichen Mitarbeitertypen zu hat, die auf ihre eigene Art und Weise motiviert und zu guten Leistungen gebracht werden wollen. Für die Verteilung von Aufgaben und Zuständigkeiten im Team spielen diese unterschiedlichen Mitarbeitertypen eine große Rolle.

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Unterschiedliche Mitarbeitertypen? Wie die Zusammenarbeit im Team (trotzdem) klappt

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Mitarbeitertypen im Team
Der Macher: Dies ist der antreibende Motor des Teams. Eine Rolle die nicht jedem liegt. Viele Mitarbeiter fühlen sich wohler in der Rolle des gewissenhaften Zuarbeiters, der alle ihm übertragenen Aufgaben still und sorgfältig erledigt, ohne andere im Team in irgendeiner Weise mitzureißen.

Um den Macher genügend Freiraum zu geben, ihm aber trotzdem seine Grenzen zu zeigen, müssen Sie als Vorgesetzter oder Teamleiter versuchen, einen geschickten Mittelweg zu finden. Geben Sie ihm die Freiheit, die er braucht und zeigen Sie ihm doch, dass seinen Emotionen, Ideen und Aktionen Grenzen gesetzt sind. Lenken Sie seine Energie in die von Ihnen gewünschten Bahnen und achten Sie vor allem darauf, dass Sie nicht gleich mehrere Mitarbeiter dieses Typs in einem Team zusammen arbeiten lassen – denn da sind Konflikte vorprogrammiert.

Der Zuarbeiter: Dieser Mitarbeitertyp wünscht sich klare Ansagen und Vorgaben und fürchtet zuviel Eigenverantwortung. Geben Sie ihm stets klare Anweisungen und teilen Sie ihm vorzugsweise Fleißaufgaben zu, die ja auch gemacht werden müssen und den "Macher" doch entsetzlich langweilen würden.

Der Denker: Ein weiteres wertvolles Mitglied in jedem Team ist der so genannte Denker – ein detailverliebter Tüftler und Grübler, der auch für das schwierigste Problem eine Lösung findet. Er arbeitet systematisch und strukturiert und sucht stets nach der besten aller Lösungen. Setzen Sie ihm daher unbedingt einen zeitlichen Rahmen für eine Aufgabe, sonst findet er kein Ende und blockiert das gesamte Team. Geben Sie ihm vor, welche Informationen Sie für wichtig erachten und welche nicht. Geben Sie ihm ruhig schwierige Aufgaben  – dann ist er in seinem Element.

Der Mahner: Ein weiterer wichtiger Typ, der die Produktivität eines Teams steigert. Er fordert den Macher heraus, indem er eingeschlagene Wege wieder infrage stellt und provoziert das Team durch kritische Einwände. Er schafft klare Strukturen für die Arbeit und Team und passt auf, dass die Regeln beachtet werden. Kreativität ist nicht eben seine Stärke, aber er ist wichtig, um zu verhindern, dass die Kreativität der anderen im Team über das Ziel hinausschießt.

Der Clown: Auch eine Prise Humor und Spaß im Team dürfen nicht fehlen. Passen Sie auf, dass der „Team-Clown“ nicht zu albern wird und das Arbeiten vergisst!

Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, die ihnen gemäße Rolle auszuleben und sich nach ihren Fähigkeiten ins Team einzubringen. Natürlich handelt es sich bei diesen verschiedenen Typen nur um eine grobe Einteilung: Sie müssen genau hinsehen, um zu erkennen, wo die Stärken ihrer Mitarbeiter liegen und mit welchen Aufgaben im Team sie optimal ausgelastet sind.

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