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Unterrichtsmethoden: Die richtige Führung im Unterricht

Lesezeit: 2 Minuten Gute Führung heißt im Unterrichtswesen genau wie in unternehmerischen Belangen: "doing things right" und "doing the right things". Die richtigen Dinge tun bedeutet: die richtigen Unterrichtsmethoden für die richtige Führung zu verwenden.

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Unterrichtsmethoden: Die richtige Führung im Unterricht

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Die Lehrperson muss akzeptiert sein

Gut führende Lehrkräfte müssen zunächst von der Gruppe und von den einzelnen Gruppenmitgliedern zur Führung legitimiert werden. Solch eine "Führungserlaubnis" erteilen Schüler oder Seminarteilnehmer automatisch in Form von Respekt, wenn mehrere Merkmale an diesem Lehrer festgemacht werden können.

Mit den richtigen Unterrichtsmethoden verschaffen Sie sich automatisch Respekt:

  1. Erkennbares Wissen, Kompetenz und Sachverstand. ("Der/Die hat was drauf.")
  2. Wenn eine wirksame  Methodik angewandt wird. (Man versteht, um was es geht.)
  3. Wenn die Person eine authentische Persönlichkeit mitbringt. Authentisch nicht im Sinne von fehlerfrei, sondern im Sinne von wahrhaftig, präsent und vorbildhaft. Authentische Lehrer waren schon früher in der Schule  immer die, wo den Worten auch Taten folgten. ("Das nehmen wir dem/der Lehrer/in ab.")
  4. Wenn die führende Lehrkraft Gruppen bildende Gesetzmäßigkeiten kennt und nutzt. (siehe Artikel: So nutzten Sie Gruppenprozesse für Ihre Zwecke)

Führung bedeutet mehr als bloßes "Anführen"

Unter Führung stellen wir uns automatisch vor, dass wir ein paar Schritte vor der Gruppe gehen und immer das Kommando haben. "Gut dastehen" vor einer Schülergruppe bedeutet im Volksmund gerne: beliebt zu sein oder sich der Gruppe anzupassen. Führung bedeutet jedoch weitaus mehr: Lehrkräfte, die führen, entwickeln etwas in ihren Zuhörern, sie geben eine Marschrichtung vor und sensibilisieren für die Lehrinhalte.

Führung in den Unterrichtsmethoden zu verwenden bedeutet für den einzelnen Schüler, dass dessen Stärken hervorgehoben werden, dass seine Einzelmotivation maximal ausgeschöpft wird, und zwar nicht nur durch äußere Anreize (z.B. Noten), sondern vor allem durch das Anstoßen von inneren Bedürfnissen. Führende Lehrkräfte sind wie Trainer beim Sport, die ihre Spieler aus ihrer Komfortzone stoßen, wo diese dann auch über sich hinauswachsen können.

Führung führt weg vom klassischen Konkurrenzgedanken (beste Note, Notendurchschnitt) hin zur maximalen Ressourcenoptimierung. Ein führender Lehrer führt jeden Schüler an den Punkt, wo er das Beste aus sich macht, anstatt dass er andere einholt oder überholt.

Schwächen erkennen und Bemühungen belohnen

Ein geschicktes Fehler- und Niederlagenmanagement, wozu in erster Linie das Anerkennen von Schwächen gehört, ein wertschätzendes Bewertungssystem und ein Belohnungssystem, nicht nur für Leistung sondern für Bemühen, runden das Führungsprofil im Bildungswesen ab.

Glauben Sie niemals, dass diese Grundsätze nur für heterogene,
benachteiligte oder langsamere Lerner gelten. Sie sind vielmehr für alle
Lehrkräfte in allen Gruppen bindend und sollten in Ihre Unterrichtsmethoden eingeflochten werden. Machen Sie daher in jeder Unterrichtsgruppe die richtigen Dinge richtig.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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