Unterrichtsentwicklung: Mit diesen 7 Bausteinen erstellen Sie Ihr Förderkonzept
Die Diagnose steht am Anfang der Unterrichtsentwicklung
Wenn Sie ein durchdachtes Förderkonzept erstellen wollen, stehen Beobachtung, Analyse und Diagnostik am Anfang. Als Schulleiter ist das sowieso Ihr täglich Brot: In der Unterrichtsbeobachtung und in Leistungserhebungen beobachten Sie nicht nur die Leistungserbringung von Lehrern, sondern auch von Schülern.
Der Beobachtung schließt sich die Fehleranalyse an. Aufgrund von diesen Erkenntnissen erstellen Sie bzw. der Lehrer Förderpläne. Beziehen Sie hierbei auch die Diagnosen von Beratungslehrern und Schulpsychologen ein.
So wählen Sie Ihr schulisches Förderkonzept
Wie Ihr Förderkonzept genau aussehen wird, hängt vom Förderbedarf Ihrer Schüler ab. Genauso spielen die zeitlichen und personellen Ressourcen eine wesentliche Rolle. Nutzen Sie auch die Kompetenzen von Spezialisten, z. B Sonderpädagogischer Dienst, Beratungslehrer, Sprachlehrer mit "Deutsch als Zweitsprache".
Große Übersicht: Diese 7 Prinzipien bilden Ihr Förderkonzept
- Fördern als elementarer Bestandteil des Unterrichts: Ihre Lehrer stehen an der Front und können jederzeit die Ursache von Schwächen und Fehlern durch zielgerichtetes Fördern, individualisierte und differenzierende Lernformen bekämpfen. Am einfachsten geht’s mit Teamarbeit.
- Die beste Zeit für Förderzeit ist der Schulanfang.
- Helfen Sie den Schwachen: Kinder mit Defiziten in Mathematik, Lesen, Deutsch benötigen zusätzliche Förderstunden.
- Die Begabten nicht vergessen: Bieten Sie auch Angebote für besonders interessierte und talentierte Kinder an. Auch sie brauchen Förderung.
- Bieten Sie soziale Lerngelegenheiten, mit denen die schwindende Unterstützung in Familien kompensiert werden.
- Sichern Sie den Schulabschluss durch Stützkurse.
- Beziehen Sie die Eltern mit ein.
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