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Unternehmensstrategie: Gewinnen Sie mit kleinen Geschenken neue Kunden

Das Netz birgt ganz neue Möglichkeiten, die Sie in Ihre Unternehmensstrategie gewinnbringend einfließen lassen können. In Zukunft kostet es beispielsweise fast nichts mehr, einen einzelnen Kunden mit Extras zu bedienen. Das gilt vornehmlich bei Produkten/Geschenken, die sich digitalisieren lassen: Ob sich z.B. 10 oder 100.000 Kunden Ihre Online-Firmenbroschüre ansehen, macht keinen Unterschied bei den Kosten. Oder stellen Sie Ihren Kunden kostenlos Speicherplatz, um Texte oder Fotos in Netz aufzubewahren zur Verfügung.

Unternehmensstrategie: Gewinnen Sie mit kleinen Geschenken neue Kunden

Produkte verschenken als neue Unternehmensstrategie? Warum das nicht so absurd ist, wie es sich zunächst anhört, verraten Ihnen die Fachredakteure des „Trendletter“:

Die neue Verhaltensweise gipfelt in der Aufforderung an Unternehmer: Seien Sie der Erste, der ein Produkt verschenkt, für das andere Geld nehmen. Das klingt zwar paradox und nach Ruin. Aber der Zukunftsexperte und Buchautor Chris Andersen (einer der Verantwortlichen bei ‚Wired‘, dem Zentralorgan der Internet-Wirtschaft) steht zu seinem Imperativ.

Die Gründe: Wenn Sie verschenken, erreichen Sie sofort maximale Reichweite bei den Kunden. Sie bekommen Nachfrager auch in scheinbar gesättigten Märkten.

Dazu passende Geschäftsmodelle für Ihre Unternehmensstrategie:
Variante 1: Ryanair etwa will sein Produkt, Flugreisen, bald verschenken, refinanziert sein Angebot aber dadurch, dass der Jet zur Werbe- und Verkaufsveranstaltung in der Luft umfunktioniert wird. Auch Internet-Zeitungen verschenken ihren Inhalt, verkaufen aber einen Teil der Seiten an Werbekunden. Funktionsweise also: Erreiche durch Verschenken eine maximale Anzahl von Kunden und verkaufe anschließend den Kundenzugang an Dritte.

Variante 2: Viele Software-Anbieter verschenken ihr neues Produkt, bieten aber eine Premium- oder Profi-Version mit erweiterten Funktionen zum Kauf an. Kalkül hier: Erreiche durch Verschenken eine maximale Zahl von Kunden – und biete diesen ein Bezahlprodukt mit höherem Nutzen an. So macht es nichts, wenn 99 Prozent der Kunden nur das Gratisangebot nehmen, denn 1 Prozent Käufer können auch eine riesengroße Zahl sein.

Trendletter-Einschätzung: Dieser Ansatz funktioniert in erster Linie im Medien- und Massengeschäft. In anderen Branchen wird er sich nicht durchsetzen. Überlegen Sie sich einmal für Ihre Unternehmensstrategie: Was würde sich ändern, wenn Sie Ihr Produkt künftig verschenkten, und ließe sich die Aufmerksamkeit der so gewonnenen Kunden an Dritte weiter vermarkten? Vielleicht kommen Sie so zu meinem überraschenden neuen Geschäftsmodell.

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