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Unternehmenskommunikation – Was versteht man unter Kommunikationskultur?

Lesezeit: 2 Minuten Stichworte wie "Unternehmenskultur", "Leitbild", "Transparenz" oder "Informationsweitergabe" sind Ihnen sicher schon des Öfteren begegnet – doch was hat das mit Kommunikation zu tun? Gibt es Unterschiede in verschiedenen Unternehmen, oder gibt es allgemeingültige Regeln?

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Unternehmenskommunikation – Was versteht man unter Kommunikationskultur?

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Jedes Unternehmen, das sich über seinen Zweck, die Ziele, seine Kultur und die Zusammenarbeit aller Mitarbeiter Gedanken macht, formuliert früher oder später eine Selbstdarstellung, eine Unternehmensphilosophie. Diese sagt etwas über die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden, Mitarbeitern und Shareholdern aus. Von der Unternehmensphilosophie abgeleitet werden dann oft Führungsgrundsätze und/oder ein Leitbild für die Mitarbeiter.

Regeln müssen gelebt werden

Vergleicht man nun die Regeln, die sich ein Unternehmen gegeben hat (und die das Unternehmen nach außen repräsentieren sollen) mit den tatsächlichen Zuständen, so sind oft große Diskrepanzen feststellbar. Mehr noch: Im unternehmerischen Alltag sind diese Regeln nur zu oft eine Wunschvorstellung. Sie werden manchmal gerade von jenen Führungskräften torpediert, die sie ursprünglich formuliert haben. Beim genauen Hinsehen gibt es in vielen Unternehmen eine Menge Kommunikationsprobleme und Konfliktpotenzial.

Geben Sie Ihren Mitarbeitern einen Vertrauensvorschuss

Es wird zum Beispiel von einer "offenen, vertrauensvollen Kommunikation innerhalb des Unternehmens" gesprochen.

Wenn eine Führungskraft Informationen zurückhält, wenn sie sich im Ton vergreift, rassistisch oder sexistisch wird, oder wenn sie Mitarbeiter gegeneinander ausspielt, um sich beim nächst höheren Vorgesetzten einen Vorteil zu verschaffen, wirkt ein solcher Satz absurd und absolut demotivierend.

Wenn ein Unternehmen sich zum vertrauensvollen Miteinander von Führungskräften und Mitarbeitern verpflichtet, ohne dass im Unternehmensalltag auch nur ein Gedanke daran verschwendet wird, wird sich das auf den unternehmerischen Erfolg auswirken.

Fördern Sie eigene Entscheidungen bei Ihren Mitarbeitern

Da wird z. B. formuliert: "Unsere Mitarbeiter sind Mitunternehmer." In der Praxis wird jedoch die Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter unterdrückt.

Pflegen Sie die Kultur der Einbeziehung.

Wenn Sie Ihre Mitarbeiter z.B. bei der Neugestaltung von Arbeitsabläufen oder der Erstellung von Einsatzplänen einbeziehen, anstatt ihnen vorzuschreiben, was sie ab wann zu tun haben, nutzen Sie damit ein machtvolles Motivationsinstrument.

Eine gute Kommunikationskultur hat wenig mit Theorie und viel mit gelebter Unternehmenskultur zu tun. Zur Umsetzung der für alle Mitarbeiter bindenden Regeln gehört, dass die Mitarbeiter gemeinsam mit den Führungskräften sowohl bei der Entstehung des Leitbildes einbezogen werden, als auch an seiner Umsetzung gemessen werden.

Zu einer funktionierenden Kommunikationskultur gehören aber nicht nur
die Umsetzung von Unternehmensphilosophie und Leitbild, sondern auch
ganz einfache, leicht zu steuernde technische Voraussetzungen.

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