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Unternehmenskommunikation: Vermeiden Sie typische Kommunikationsfehler

Führen bedeutet in erster Linie, Informationen zu geben und aufzunehmen. Untersuchungen des betrieblichen Alltags zeigen immer wieder, dass sich viele Mitarbeiter uninformiert fühlen und nur wenig offene Rückmeldungen zu ihrer Leistung erhalten. Achten Sie daher darauf, effizent und verständlich zu kommunizieren.

Unternehmenskommunikation: Vermeiden Sie typische Kommunikationsfehler

Zu wenig Information
Horten Sie Ihr Wissen nicht aus der Befürchtung heraus, sonst den Vorsprung vor Ihren Mitarbeitern zu verlieren. Schlecht informierte Mitarbeiter sind unzufriedene Mitarbeiter, die Qualität der Arbeit sinkt, und Sie müssen viel selbst machen.

Informationen werden nicht verständlich gegeben
Fachchinesisch und Expertendeutsch sind die häufigsten Ursachen für Unverständlichkeit. Sprechen Sie daher die Sprache Ihrer Mitarbeiter. Benutzen Sie Hauptsätze. Vermeiden Sie nicht geläufige Wörter, Fachbegriffe und Anglizismen, aber unterfordern Sie Ihre Gesprächspartner auch nicht. Kommen Sie auf den Punkt, und entwickeln Sie klare Strukturen. Suchen Sie nach Bildern und Beispielen, um komplizierte Sachverhalte zu beschreiben und interessant zu machen.

Konfliktträchtige Themen ausblenden
Über unangenehme Dinge zu sprechen, fällt uns häufig nicht leicht. Trotzdem ist es unabdingbar, gerade Beziehungskonflikte unmittelbar anzugehen. Es gilt die Regel "Beziehungsfragen gehen vor Sachfragen". Versäumen Sie es, Konflikte zu lösen, überlagern diese häufig die Sachprobleme.

Bagatellisieren
Sie kennen vielleicht die Situation: Sie gehen mit einer für Sie wichtigen Frage zu Ihrem Vorgesetzten. Während Sie ihm Ihr Problem schildern, sortiert dieser seine Post und hört nur mit einem Ohr zu. Irgendwie merken Sie, dass er Sie nicht ernst nimmt. "Ach, halb so schlimm, darüber können wir morgen auch noch sprechen", ist seine Reaktion. Nehmen Sie die Probleme Ihrer Mitarbeiter ernst, und hören Sie ihnen mit Ihrer vollen Aufmerksamkeit zu. Wenn Sie gerade keine Zeit haben, sagen Sie dem Mitarbeiter dies, und vereinbaren Sie einen Termin mit ihm.

Killerphrasen
Geben Sie dem Mitarbeiter die Chance, seine Argumente vorzubringen. Stoppen Sie ihn nicht mit Verallgemeinerungen wie "Das haben wir immer so gemacht." oder "Das ist doch Theorie, in der Praxis läuft das nicht."Diese Phrasen zeigen dem Mitarbeiter, dass Sie nicht weiter bereit sind, sich seine Idee anzuhören. Ein Mitarbeiter, der so unterbrochen wurde, fühlt sich nicht ernst genommen und wird sich beim nächsten Mal, wenn er eine gute Idee hat, damit vielleicht gar nicht mehr zu Ihnen wagen.

Uneindeutigkeit
Kommunizieren Sie eindeutig. Stellen Sie also nicht den Inhalt Ihrer Worte im Widerspruch zu der Art und Weise, wie Sie sie sagen. Ihre Gesprächspartner werden sonst Schwierigkeiten haben, das Gesagte einzuordnen. Wenn Sie also sagen: "Das darf nicht noch einmal passieren, ist das klar?" und Ihren Mitarbeiter dabei anlächeln, ist für diesen nicht klar, wie ernst Sie die Anweisung meinen.

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