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Unternehmensführung in Corona-Zeiten: Worauf es jetzt besonders ankommt

Lesezeit: 2 Minuten Der globale Ausbruch der Corona-Pandemie hat nicht nur alle Bereiche unseres Lebens verändert, sondern wirkt sich auch dramatisch auf die Wirtschaft aus. Manche Unternehmer sind gezwungen, den Betrieb herunterzufahren oder komplett einzustellen, andere müssen sich mit starken Umsatzeinbrüchen bis hin zur Insolvenz beschäftigen. Mitarbeiter erleben große Verunsicherung durch Kurzarbeit oder Homeoffice. Führungskräfte und Mitarbeiter stehen in der Coronakrise gleichermaßen vor riesigen Herausforderungen am Arbeitsplatz. Aber gerade in Krisen braucht es exzellente Chefs, die ihre Mitarbeiter durch die schwierige Zeit zu führen in der Lage sind- und dabei hervorragende Ergebnisse erzielen.

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Unternehmensführung in Corona-Zeiten: Worauf es jetzt besonders ankommt

Unternehmensführung in Corona-Zeiten: Worauf es jetzt besonders ankommt

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Erfolgreiche Führungskräfte beweisen sich in der Krise

In Krisenzeiten sind die Anforderungen an Führungskräfte besonders herausfordernd. Sie haben die Aufgabe, ihre Firma oder ihr Unternehmen aus der Krise möglichst unbeschadet herauszuführen und für die Organisation eine erfolgreiche Zukunft aufzubauen. Dabei können traditionelle Führungskraft-Profile durchaus ins Wanken geraten. Wie aber sollten sich Führungskräfte in diesen unsicheren Zeiten am besten aufstellen, wenn Angst und Sorge in der Mitarbeiterschaft dominieren? Wie kann es gelingen, eine positive Arbeitsatmosphäre und ein hohes Leistungsniveau aufrecht zu erhalten? Wie echte Leadership in Zeiten von Corona aussehen kann:
Die Krise erfolgreich managen in 4 Schritten

Eine souveräne Führung ist in Zeiten der Krise besonders wichtig. Folgende 4 Punkte haben sich dabei als besonders wichtig gezeigt:
1. Kommunikation ausbauen
2. Menschlichkeit zeigen
3. Dankbarkeit ausdrücken
4. Etwas Gutes für sich selbst tun

1. Kommunikation ausbauen

In einer Krisensituation ist es wichtig, dass die Führung klar und deutlich kommuniziert. Menschen, die verunsichert sind, benötigen mehr Kommunikation als normalerweise. Dazu gehören regelmäßige Updates zur aktuellen Entwicklung. Sind persönliche Meetings nicht möglich, macht es Sinn, die digitale Kommunikation voranzutreiben. Das können Verabredungen zu Zoom-Meetings oder Skype-Konferenzen sein. Natürlich ist der Planungshorizont eingeschränkt. Es wäre unrealistisch, in diesen Zeiten einen 10-Jahres-Plan durchsetzen zu wollen. Dennoch ist es besser, die wesentlichen Fakten transparent und ehrlich zu kommunizieren und klare Ziele festzulegen. Das sorgt für Orientierung und Sicherheit bei den Mitarbeitern.

2. Menschlichkeit zeigen

Empathie zu zeigen ist eine wichtige Eigenschaft für erfolgreiche Führungskräfte. Auch Chefs sind Menschen und die Krise geht an ihnen nicht spurlos vorbei. Zeigen Sie sich menschlich und nehmen Sie am Leben der Anderen echte Anteilnahme. Achten Sie die Stärken und Schwächen der Mitarbeiter und setzen Sie sie entsprechend ein. Dazu gehört auch, Vertrauen in die Mitarbeiter zu setzen und weniger kontrollierend zu agieren. Vorgesetzte brechen sich auch keinen Zacken aus der Krone, wenn sie einen kompetenten Mitarbeiter einmal um Rat bitten oder einen Fehler eingestehen. Im Gegenteil: Sie zeigen sich dadurch menschlich und vermitteln eine besondere Wertschätzung, die gerade in der Krise sehr motivierend wirkt.

3. Dankbarkeit ausdrücken

Es gibt Mitarbeiter, die in schwierigen Zeiten besondere Schlüsselpositionen einnehmen. Hier ist es wichtig, konkrete Anerkennung auszusprechen. Bleibt Dank für besonderes Engagement aus, fühlen sich solche Leistungsträger oft ausgenutzt. Ein guter Chef sollte seinen Mitarbeitern ernsthaft das Gefühl geben, sich für ihre Projekte zu interessieren. Wenn ein Mitarbeiter etwas Besonderes geleistet hat, sollten Vorgesetzte ein Lob aussprechen. Manchmal darf es aber auch ein besonderes Geschenk, ein freier Tag oder eine Bonuszahlung sein, zum Beispiel die steuerfreie Sonderprämie.

4. Etwas Gutes für sich selbst tun

Als Manager trägt man nicht nur die Verantwortung für das Unternehmen und die Mitarbeiter, sondern auch für sich selbst. Es ist notwendig, eine gute Balance zwischen Vernunft und Gefühl herzustellen, wenn einen die Sorge um die Erreichung der Unternehmensziele quält. Ausgleich durch sportliche Betätigung, Meditation oder Gemeinschaft mit lieben Menschen kann Stress abbauen und einen Burnout verhindern. Zugleich sollten Führungskräfte auch die Chancen zur persönlichen Weiterentwicklung wahrnehmen, die eine Krisensituation für sie bereithält. Ob Stärkung der digitalen Kompetenzen, des Zeitmanagements oder der Kommunikationsfähigkeit: Spezialisierte Fachliteratur, Coachings oder Seminare und Weiterbildungen bieten spannende Angebote für Führungskräfte.

Fazit:

In Zeiten der Pandemie braucht es Führungskräfte, die sich flexibel auf die herausfordernde Situation einstellen können, transparent und klar kommunizieren, sich menschlich und empathisch verhalten und Dankbarkeit gegenüber Leistungsträgern zeigen. Ihre Leistungsfähigkeit und emotionale Stabilität erhalten kluge Manager durch gutes Stressmanagement und kontinuierliche Weiterbildung.

Bildnachweis: Kzenon / stock.adobe.com

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