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Unpünktliche Lohnzahlung: Schadensersatz droht

Lesezeit: < 1 Minute Ein Fall vor dem Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf: Eine Mitarbeiterin erhielt von Oktober bis Februar keine Lohnzahlung von ihrem Arbeitgeber. Die Arbeitnehmerin klagte die Lohnzahlung daraufhin erfolgreich ein. Anlässlich der Nachzahlung führte der Arbeitgeber dann unter anderem Steuern in Höhe von 384,12 Euro ab.

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Unpünktliche Lohnzahlung: Schadensersatz droht

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Lohnzahlung vor Gericht
Die Arbeitnehmerin, die zusammen mit ihrem Ehemann zur Einkommenssteuer veranlagt wurde, musste wegen der verspäteten Lohnzahlung zusammen mit ihrem Ehemann nun noch Steuern in Höhe von 964 € nachzahlen. Sie verklagte daraufhin ihren Arbeitgeber auf entsprechenden Schadensersatz.

Urteil des LAG Düsseldorf
Grundsätzlich müsse der Arbeitgeber den entstandenen Schaden ersetzen, weil er seiner Zahlungspflicht ganz bewusst nicht nachgekommen ist. Dadurch habe er den Schaden schuldhaft verursacht. Der Arbeitgeber müsse aber nur für die Hälfte der eingeklagten 964 €, also 482 €, einstehen. Der Schaden in Höhe von 964 € sei letztlich nur durch die Zusammenveranlagung entstanden.

LAG Düsseldorf, Urteil vom 2. März 2006, Az.: 5 Sa 1634/05

Fazit zur Lohnzahlung
Vermeiden Sie unnötige Belastungen für sich, indem Sie Lohnzahlungen immer pünktlich vornehmen. Denken Sie zudem an die Motivation Ihrer Mitarbeiter.

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