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Unlauterer Wettbewerb: Vorsicht mit allgemeinen Werbeaussagen

Lesezeit: < 1 Minute Gestalten Sie Ihre Werbeaussagen nicht zu allgemein. Die Werbung könnte sonst irreführend sein und Sie müssten mit Abmahnungen von Wettbewerbern rechnen. Das macht ein Urteil des Landgerichts Köln deutlich: Ein Telefonbuchverlag hatte im Internet mit dem Slogan "Jeden in Deutschland finden – genial einfach, schnell und kostenlos" geworben. Dies würden Verbraucher so verstehen, dass jeder in Deutschland in dem Verzeichnis stehe, so die Auslegung der Richter. Das sei jedoch irreführend.

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Unlauterer Wettbewerb: Vorsicht mit allgemeinen Werbeaussagen

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Denn tatsächlich stünden in dem Verzeichnis nur Privatpersonen und Firmen, die einen Telefonanschluss besäßen und darüber hinaus dem Eintrag in das Verzeichnis zugestimmt hätten. Auf diese Einschränkungen wurde es aber in der Werbung nicht hingewiesen (Landgericht Köln, 16.08.2005, Aktenzeichen: 33 O 132/05).

Achten Sie darauf, dass Sie eine eindeutige Werbebotschaft vermitteln. Fügen Sie in Ihrem Werbeslogan im Zweifel noch eine Fußnote ein, die das genaue Leistungsspektrum beschreibt und bringen Sie diese grafisch geschickt in Ihrer Werbung unter. Auch wenn dies vielleicht den Gesamteindruck etwas schwächt, sollten Sie nicht darauf verzichten – denn eine Klage wegen unlauteren Wettbewerbs ist kein "Bagatelldelikt". Diese kann von Ihren Kunden negativ wahrgenommen werden, besonders von denen, die Ihrem Werbeversprechen gefolgt sind.

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