Businesstipps Recht

Unbedingt die 1%-Regelung bei Dienstwagen einhalten

Lesezeit: < 1 Minute Der konkrete Fall: Um der Besteuerung der privaten Mitbenutzung seines Dienstwagens nach der 1%-Regelung zu entgehen, traf ein Außendienstler mit seiner Firma folgende Vereinbarung: Er zahlte für jeden Kilometer 0,40 Euro in die Firmenkasse. Die Besteuerung der privaten Mitbenutzung nach der 1%-Regel unterblieb deshalb. Nach einer Betriebsprüfung bestand das Finanzamt trotz der Kostenbeteiligung darauf, dass die private Mitbenutzung des Dienstwagens nach der 1%-Regelung versteuert wird, da der geldwerte Vorteil wesentlich höher sei als die vom Mitarbeiter übernommenen Kosten.

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Unbedingt die 1%-Regelung bei Dienstwagen einhalten

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Der Bundesfinanzhof sah dies genauso: Die 1%-Regelung ist eine gesetzliche Vorgabe, deren Anwendung vertraglich nicht ausgeschlossen werden kann. Die einzige Alternative zur 1%-Regelung ist ein Fahrtenbuchs (BFH, Urteil vom 07.11.2006, Az. VI R 95/04, veröffentlicht am 10.01.2007) oder der nachgewiesene Ausschluss der Privatnutzung.
Tipp: Da die Anwendung der 1%-Regelung vertraglich nicht ausgeschlossen werden kann, macht es überhaupt keinen Sinn für einen Mitarbeiter, sich an den Kosten des Dienstwagens zu beteiligen. Es ist für ihn verschenktes Geld. Wenn er Steuern sparen will, muss er bereit sein, einen kleineren Dienstwagen zu fahren. Für Arbeitgeber gilt: Wenden Sie grundsätzlich die 1%-Regelung an, solange der Mitarbeiter kein Fahrtenbuch führt.

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