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Umsatzsteuernummer: komplizierte Vorschrift

Lesezeit: 1 Minute Millionen von Steuergeldern entgehen jährlich den Ländern und Kommunen durch Umsatzsteuerbetrug. Diesem hat der Fiskus jetzt den Kampf angesagt. Im Rahmen des Steuerverkürzungsgesetzes müssen Unternehmer künftig zwei Dinge beachten.

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Umsatzsteuernummer: komplizierte Vorschrift

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Der Vorwurf: Firmen machen die Vorsteuer beim Finanzamt geltend, obwohl sie nie Umsatzsteuer gezahlt haben, da die Rechnungen von einem zwischengeschalteten Unternehmen ausgestellt wurden. Dem will der Gesetzgeber jetzt einen Riegel vorschieben. Im Rahmen des Steuerverkürzungsgesetzes muss folgendes beachtete werden:

1. Ab dem 1. Juli 2002 muss das leistende Unternehmen seine Umsatzsteuernummer auf Rechnungen vermerken. So können die Finanzämter die Vorsteuerabzüge besser kontrollieren. 2. Finanzbeamte dürfen ohne Ankündigung umsatzsteuerrelevante Unterlagen prüfen. Im Rahmen einer "Umsatzsteuer-Nachschau" müssen Sie die entsprechenden Daten zur Verfügung stellen. Damit es kein böses Erwachen gibt, sollten Sie dringend die schärferen Anforderungen bei Rechnungen beachten. Nettorechnungsbetrag, Steuersatz, Umsatzsteuer- und Bruttobetrag müssen seit dem 1. Januar bereits angegeben werden. Verbände kritisieren, dass die Finanzverwaltungen dieses Gesetz willkürlich umsetzen könnten. Denn es gibt keine wirksame Kontrolle der Finanzbeamten. Gerade für Kleinunternehmer oder Existenzgründer bedeute die neue Rechnungsausweisung einen erheblichen bürokratischen Aufwand.

Details zum Steuerverkürzungsgesetz lesen Sie unter www.bundesfinanzministerium.de.

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