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Umlagerverfahren: Auch Saisonarbeitskräfte müssen Sie abrechnen

In der Praxis oft vergessen – und deshalb eine typische „Betriebsprüferfalle“: die Berücksichtigung ausländischer Saisonarbeitskräfte bei der Entgeltfortzahlungsversicherung. Doch auch Saisonarbeitskräfte sind vom Umlageverfahren betroffen.

Umlagerverfahren: Auch Saisonarbeitskräfte müssen Sie abrechnen

Saisonarbeitskräfte korrekt abrechnen
Auch für ausländische Saisonarbeitskräfte, die Ihnen eine E101-Bescheinigung vorlegen und somit dokumentieren, dass sie den jeweiligen sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften ihres Heimatstaats unterliegen, müssen Sie Umlagen nach dem „Gesetz über den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen für Entgeltfortzahlung“ zahlen.
Anmelden müssen Sie die Saisonarbeitskräfte bei der Krankenkasse, die die Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung einzieht. Besteht eine solche Krankenkasse nicht, können Sie frei wählen, an welche Kasse Sie die Beiträge für Ihre Saisonarbeitskräfte zahlen.

Praxis-Tipp

Ist die Dauer des Arbeitsverhältnisses auf nicht mehr als vier Wochen angelegt, entsteht kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung. In diesem Fall brauchen Sie auch keine Umlagen im U1-Verfahren zu entrichten.
Wichtig: Das Ausgleichsverfahren U1 (Entgeltfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit) gilt nicht für mittlere und große Unternehmen mit mehr als 30 Beschäftigten. Hingegen werden seit dem 1. Januar 2006 alle Arbeitgeber die Aufwendungen aus Anlass der Mutterschaft (U2) erstattet.

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