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Umgangsformen: So punkten Sie als Chef bei Ihren Mitarbeitern

Lesezeit: 2 Minuten Nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Vorgesetzte müssen bestimmte Umgangsregeln beachten. Höflichkeit, Pünktlichkeit oder Rücksichtnahme gelten für alle. Für Führungspersönlichkeiten gibt es darüber hinaus ein paar spezifische Regeln. Beherzigen Sie die folgenden vier. Sie werden damit nicht nur bei Ihren Mitarbeitern punkten, sondern insgesamt erfolgreicher sein.

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Umgangsformen: So punkten Sie als Chef bei Ihren Mitarbeitern

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1. Vertrauen statt Kontrollzwang

Pflegen Sie einen vertrauensvollen Umgang mit Ihren Mitarbeitern, sie werden es Ihnen danken. Nichts zerstört die Motivation Ihrer Leute mehr als permanente Kontrolle. Gründe für Kontrollzwang sind zu 90% Unsicherheit und Angst. Wo sind Sie unsicher? Wovor haben Sie Angst und warum?

Selbstverständlich müssen Sie die Arbeitsergebnisse Ihrer Untergebenen begutachten; Sie müssen sie schließlich vertreten. Greifen Sie jedoch so wenig wie möglich ein, wie Ihre Mitarbeiter diese erbringen. Kontrollieren Sie erst, wenn dafür echte Gründe vorliegen.

2. Ehrlich sein statt taktieren

Sie müssen Ihren Mitarbeitern nicht alles mitteilen, was Sie wissen oder denken. Was Sie ihnen jedoch sagen, muss ehrlich sein. Agieren Sie nicht manipulativ. Sagen Sie nicht der einen dies und dem anderen etwas anderes.

Machen Sie niemandem falsche Hoffnungen. Taktieren Sie nicht. Sie als Chef sind ein ständiges Gesprächsthema Ihrer Mitarbeiter. Sehr schnell fällt dann auf, wenn Ihre Aussagen widersprüchlich oder sogar unwahr sind. Unehrlichkeit sät Misstrauen. Misstrauen wiederum vergiftet die Arbeitsatmosphäre.

3. Integer sein statt einseitig

Integrität bedeutet Anständigkeit, Aufrichtigkeit und Redlichkeit. Integre Vorgesetzte sind im Umgang mit Ihren Mitarbeitern fair. Für sie gilt das Gebot einer gerechten Gleichbehandlung. Ihre Mitarbeiter haben ein sehr feines Gespür dafür, wenn mit unterschiedlichen Maßstäben geurteilt wird. Dies gilt sowohl für Lob als auch Tadel.

Fördern oder befördern Sie niemanden, ohne dass entsprechende Leistungen oder Fähigkeiten offenkundig vorliegen. Tadeln oder strafen Sie niemanden für etwas ab, das Sie anderen Mitarbeitern durchgehen lassen. Einseitige Chefs spalten ein Team. Und ohne ein funktionierendes Team werden Sie mittel- und langfristig nicht erfolgreich sein.

4. Altruismus an Stelle von Egoismus

Als Chef gehören Sie zu den Alphatieren. Ihnen Altruismus statt Egoismus zu raten, klingt vielleicht seltsam. Die Amerikaner benutzen gerne den Ausdruck "Cherry Picking", auf Deutsch "die Rosinen rauspicken". Wenn ein Chef nur die angenehmen Aufgaben übernimmt, Dienstreisen zu netten Orten und Veranstaltungen, Reden halten, die andere für ihn geschrieben haben, Preise entgegennehmen usw., fühlen sich die Mitarbeiter veräppelt, um es freundlich auszudrücken.

Helfen Sie Ihren Leuten und übernehmen Sie auch einmal Dinge, die unter Ihrer Würde oder Ebene sind. Ein Chef, der mit anpackt, wenn Not am Mann ist, wird nicht nur geachtet, sondern auch geliebt.

Viel Erfolg!

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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