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Umgang mit Kritik im Team

Lesezeit: 2 Minuten Ein kompetentes Kritikverhalten ist hilfreich für den Umgang mit Kritik im Team. Das Ansprechen und das Äußern von Kritik will gelernt sein.

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Umgang mit Kritik im Team

Umgang mit Kritik im Team

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Kritik im Team annehmen

Wenn jemand Kritik äußert, ist es wichtig die Argumente für Kritik erst einmal anzuhören und zu verstehen, Unterbrechen Sie den Kritikgeber nicht. Zuhören bedeutet nicht, dass man das Gesagte kritiklos anerkennt. Nehmen Sie Kritik als Anregung und nicht persönlich. Missverständnisse werden durch dieses Kritikverhalten vermieden.

Unabhängig, wie direkt oder verletzend Teammitglieder in der Äußerung von Kritik sind, liegt es in der eigenen Verantwortung, wie jeder reagiert und ob sich jemand persönlich angegriffen fühlt. Kritik bezieht sich auf Verhalten und jede Kritik ist eine Chance zur Verbesserung. Es liegt bei jedem selbst, erst innezuhalten und Kritik zu prüfen. Jeder entscheidet selbst, was angenommen wird und was nicht. Vorschnelle Reaktionen verschärfen viele Situationen. Deshalb liegt die Entscheidung bei einem selbst, ob sofort oder nach einer Bedenkzeit reagiert wird.

Oft setzen Teammitglieder zum Gegenschlag an, unmittelbar nach Kritik. Das führt schnell zur Eskalation der Situation, weil auch andere sich genötigt fühlen, erneut gegenzuhalten. Es ist schwer, wirkt jedoch deeskalierend, wenn nicht mit Gegenkritik gekontert wird.

Kritik im Team äußern

Wichtig ist bei einer konkreten Situation zu bleiben, in der ein kritisches Verhalten gezeigt wird. Beschreiben Sie das konkrete Verhalten, was Sie genau beobachtet haben. Sprechen Sie in der ICH-Form aus, was und wie etwas auf Sie wirkt, um zu verhindern, dass Kritiknehmer in die Rechtfertigung gedrängt werden.

Spannungen und Konflikte eskalieren, je länger gewartet wird, Kritik zu äußern. Bei frühzeitiger Äußerung, fällt es leicht, bei einer konkreten Situation zu bleiben und Verallgemeinerungen zu vermeiden.

Oft wird nur darüber gesprochen, dass eine Änderung vom anderen erwartet wird. Erst wenn der Gesprächspartner eine Vorstellung hat, welche Alternative gewünscht ist, weiß die Person, in welche Richtung sie sich verändern soll.

Konflikte gehören zum Leben und sind die Wurzel zur Veränderung. Das gilt auch für Teams. Die Gründe, die Konflikte verursachen sind beweglich und veränderbar. Deshalb ist es sinnvoll, die Teamstruktur hin und wieder zu reflektieren. Die Teamführung ist dafür verantwortlich, ob ein Konflikt gelöst wird, da sie auch für die Ergebnisse eines Teams verantwortlich ist.

Das ist Grund genug, die Lösung der Konflikte im Team bewusst anzugehen. Das Eskalationsniveau bestimmt die Lösungsstrategie: Direktangriff oder Abwarten, selbst aktiv werden oder auf Fremdhilfe zurückgreifen.

Bildnachweis: fizkes / stock.adobe.com

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