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Twitter als Instrument der Pressearbeit

Lesezeit: 2 Minuten Im Frühling 2009 wird das Gezwitscher immer lauter. Twitter, der Online-Dienst für Kurznachrichten an und in Communities, gilt vielen als das Werbeinstrument der Zukunft. Wann taugt es auch für die Pressearbeit?

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Twitter als Instrument der Pressearbeit

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Twitter ist ein Trend. Das Empfangen und Senden von Kurznachrichten nicht nur zwischen Einzelpersonen, sondern an ganze Gruppen von Menschen ist spätestens seit dem Wahlkampf von US-Präsident Barack Obama ein heiß diskutiertes Thema. Wann ist es ein geeignetes Kommunikationsinstrument für die Pressearbeit? 

Wann ist Twitter ein geeignetes PR-Instrument?
Im Grunde sind es nur zwei Fragen, die für Ihre Pressearbeit entscheidend sind:

  1. Kann Ihre Zielgruppe mit Twitter etwas anfangen?
  2. Können Sie mit Twitter etwas anfangen?

Ist eines von beiden nicht gegeben, dann ist es wie mit jedem Trend: Sie müssen nicht auf jeden Zug aufspringen. Twitter ist zweifellos ein interessantes Kommunikationsinstrument vor allem in klar umrissenen Zielgruppen. Attribute wie "jung“ und "besonders internetaffin“ werden die Twitternutzer wohl noch einige Zeit beschreiben. Wenn Sie selbst mit "Hashtags“ oder "Tweets“ nichts anfangen können, wird der Versuch einer erfolgreichen Twitterkampagne eher scheitern. Bevor Sie sich von Agenturberatern etwas einreden lassen: Probieren Sie es selbst aus.

Twitter & Co sind ideal für Eventmarketing
Funktionieren kann Twitter zum Beispiel sehr gut als Kanal für das Eventmarketing. Musikevents oder Sportveranstaltungen lassen sich vor allem in der Zielgruppe besonders aktiver Teilnehmer (also Fans und damit Multiplikatoren) ankündigen und popularisieren. Lesen Sie das Beispiel "Mit Twitter Publicity für Ihre Veranstaltung schaffen".

Was Werbeagenturen ihren Kunden gern verschweigen: Twitter-Nachrichten funktionieren nur in dem Maße, wie Menschen auch bereit sind, diese zu empfangen, also Themen oder Absender abonnieren und diese selbst weiter zu diskutieren. Der Erfolg der Plattform liegt geradezu in der unabhängigen und lockeren Verbindung von Gruppen, so genannten Communities, die sich nicht so einfach mit Botschaften "zutexten“ lassen. Plumpe Werbebotschaften werden ganz einfach ignoriert. 

So empfinde ich die Versuche der Bundestagsparteien, Twitter zu adaptieren als vollkommen hilflos. Fehlendes Vertrauen in der Zielgruppe junger Wähler lässt sich nicht dadurch zurück gewinnen, dass man US-amerikanische Kampagnen kopiert. Bei Obama hat es funktioniert, weil das Publikum ihn und seine Botschaften wollte. Nicht umgekehrt!

Links: www.twitter.com

Deutsche Varianten: www.yigg.de oder www.bleeper.de

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