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Trauerfall: So formulieren Sie eine bewegende Rede!

Lesezeit: 2 Minuten Ein geliebter Mensch ist verstorben und Sie haben die Aufgabe, eine Rede zu halten. In dieser psychischen Ausnahmesituation müssen Sie nun auch noch bewegende und ausgereifte Worte finden. Erfahren Sie hier, wie Sie eine Trauerrede zum Abschied eines geliebten Menschen stilsicher aufbauen und dazu bewegende Worte finden.

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Trauerfall: So formulieren Sie eine bewegende Rede!

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Trauerfall: So formulieren Sie eine bewegende Rede!

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Drücken Sie Ihre eigene Betroffenheit aus!

Das Bedauern über den Abschied eines geliebten Menschen und Ihre persönliche Betroffenheit darüber gehören an den Anfang einer jeden Trauerrede. Achtung: Wählen Sie einfache und schlichte Worte. Auch wenn der Schmerz unendlich scheint: Es handelt sich um eine Trauerfeier und nicht um einen Hollywood-Film. Beginnen Sie etwa kurz und schlicht mit: „Dieser Mensch war nicht wunderbar, sondern wundervoll. Dass er von uns gegangen ist, erfüllt auch mich mit Schmerz und Trauer.“

Es ist nicht selbstverständlich: Was waren die Umstände des Todes?

Nicht alle Teilnehmer einer Trauerfeier wissen immer, woran der Mensch gestorben ist. Gehen Sie deswegen im Folgenden auf die Umstände des Todes ein. Vorsicht: Ersparen Sie Ihren Zuhörern schlimme Details wie etwa die umfassende Krankengeschichte. War der Verstorbene aber beispielsweise Zeit seines Lebens ein begeisterter Radfahrer und der Tod traf ihn auf dem Fahrrad, dürfen Sie auf solche besonderen Umstände natürlich detaillierter eingehen. Denn dieser Umstand steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Wesen und der Person des Toten.

Es folgen Ihre Worte des Mitgefühls an die Angehörigen

An dritter Stelle einer Trauerrede finden traditionell die Worte an die Angehörigen ihren Platz. Drücken Sie der Familie des Verstorbenen und den Freunden Ihr tiefes Mitgefühl aus. Somit beziehen Sie ebenfalls Ihre Zuhörer in die Rede mit ein.

Formulieren Sie an vierter Stelle der Trauerrede Gedanken zum Wesen des Verstorbenen

Ein wesentlicher Bestandteil jeder Trauerrede sind die Gedanken zum Wesen des Verstorbenen. Was hat ihn als Person, als Mensch ausgemacht? Wofür stand er? Das ist der Zeitpunkt, an dem Sie persönliche Erinnerungen an den Toten in Worte fassen dürfen. Denn es hat einen Grund, dass Sie als Redner ausgesucht worden sind. Bis jetzt haben Sie sich in den „Dienst der Sache“ gestellt. Nun kommt der Teil, an dem Sie persönlich werden dürfen.

Was hat der Verstorbene der Nachwelt hinterlassen?

Jeder Mensch, der diese Erde verlässt, hinterlässt ein Vermächtnis. Drücken Sie nun aus, welche Werte der Verstorbene vermittelt hat, was er seinen Mitmenschen gegeben hat. Beachten Sie, dass es sich sowohl um menschliche als auch um materielle Qualitäten handeln kann. Hat der Verstorbene beispielsweise als Stifter oder Förderer eines Museum ein Haus errichtet und damit etwas für das Allgemeinwohl getan, darf das an dieser Stelle Ihrer Trauerrede Platz finden.

Ihre Pflicht zum Ende der Trauerrede: Das Andenken ist in Ehren zu halten!

Während der Trauerfeier ist der Tod im Mittelpunkt des Interesses. Doch schon nach einigen Monaten ist er bei den meisten Gästen der Trauerfeier nicht mehr stets präsent. Zum Ende einer Trauerrede gilt es zu appellieren, dass das Andenken an den Verstorbenen in Ehren zu halten ist. Nehmen wir noch einmal das Beispiel des leidenschaftlichen Radfahrers zur Hand: „Lassen Sie uns alle versprechen: Wann immer wir wieder einmal selbst große Freude am Radfahren finden, werden wir uns an Max Mustermann und das, was er uns hinterlassen hat, erinnern.“

Bildnachweis: mario_vender / stock.adobe.com

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